Theater der Vampire - Vampire Live Rollenspiel mit Nordic LARP Elementen -
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Lyrik der Nacht
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Damon Fry ist offline Damon Fry  
Die Nacht der liebenden Toten 26.12.2009 - 16:02
Mitglied seit 18.12.2009
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Da brennt ein Licht an deinem Grab
Dort wo die wilden Rosen blühen
Dort wo das Leben verwelkt
Doch die Sterne nie verglühen

Da brennt ein Feuer tief in mir
Dort wo kein Herz mehr schlägt
Dort wo der Frieden ruht
Doch die Seele Trauer trägt

Und ich spiele dir ein Lied auf der roten Violine
Und ich spiele dir ein Lied von Liebe und Tod

Schneeweiß wie der Winter
In einer Nacht der langen Schatten
So segeln wir davon
Auf diesem Schiff voller Ratten
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Damon Fry ist offline Damon Fry  
Nachtwache 27.12.2009 - 12:58
Mitglied seit 18.12.2009
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Ich wache über deinen Schlaf
Ich gehe durch deine Träume
Ich beschütz dich vor den Schatten
Ich folge dir bis ans Ende der Nacht

Denn die Stunden, die wir teilten
Haben mich um den Verstand gebracht

Hinab zur Mondscheinmeile
Nur für diesen einen Kuss
Ich berührte deine Narbe
In der Abstinenz des Lichts

Ein Herz gilt´s zu betrauern
Wenn der Totenvogel fliegt
Wie lange wird´s wohl dauern
Bis der Hunger über die Liebe siegt
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Damon Fry ist offline Damon Fry  
Schattenherz 29.12.2009 - 17:23
Mitglied seit 18.12.2009
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Es begann im Zwielicht
Es begann vor einem Jahr
Ich deutete die Zeichen
Ahnte nichts von der Gefahr
Geblendet von der Hoffnung
All meine Träume würden wahr

Doch in deiner Brust
Da schlägt ein Schattenherz
In Mitternächtlichem Gewand

Ein fallender Stern
Der uns niemals erreicht
Kein Kuss auf deinen Lippen
Der nicht einer Lüge gleicht

Denn in deiner Brust
Da schlägt ein Schattenherz
Kalt wie ein schwarzer Diamant

Einst entführte es meine Liebe
Auf die dunkle Seite des Mondes
Die Totale Finsternis bezeugt
Nun den Zeitpunkt ihres Todes
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Damon Fry ist offline Damon Fry  
Eleonore 01.01.2010 - 19:33
Mitglied seit 18.12.2009
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Dort oben auf dem schwarzen Berg
Dort ist es nicht geheuer
Wer mit dem Teufel Unzucht treibt
Stürzt sich ins Höllenfeuer

Eleonore, mannigfaltig Weib
Trinkt von der Milch der wilden Tiere

Mir ist´s gleich
Mich kümmert´s nicht
Bringt mich zum Schloss
Sobald die Nacht anbricht

Eleonore, bin bald bei dir
Schattenprinzessin der ich hoffiere

Ich lege mich zu deinem Lager
Frohlocke deinem Biss
Mein Blut will ich dir weihen, opfern
Du Fürstin der Finsternis.

Eleonore, tanz mit mir
Tanz mit mir den Tanz der Vampire
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Damon Fry ist offline Damon Fry  
Veuve Noir 05.01.2010 - 16:16
Mitglied seit 18.12.2009
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Wie oft sind wir uns schon begegnet
In meinen Träumen
In meiner Fantasie
Nun stehen wir uns gegenüber
An jenem unheiligen Ort
Erfüllt von schwarzer Magie

Und obwohl ich dich berühr
Ahne ich nichts von deinen Plänen
Doch jetzt wo du mich berührst
Fühle ich dein Gift in meinen Venen

Ich bin gefangen in deinem Netz
Totgeweiht ehe ich dich verletz
Dies ist mein Ende, dies ist gewiss
Komm und lieb mich zu Tode
Vernichte mich mit deinem Biss
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Damon Fry ist offline Damon Fry  
Nachtwache (Reprise) 06.01.2010 - 16:22
Mitglied seit 18.12.2009
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Ich verzehre mich nach dir
In jeder morbiden, mondlüsternen Nacht
Die dich todesbleich bestrahlt
Über der Draculas Atem wacht

Denn nach Stunden, die wir teilten
Ist meine Sucht nach deinem Blut erwacht

Ein Herz gilt´s zu betrauern
Wenn der rufende Totenvogel fliegt
Wie lange wird´s wohl dauern
Bis mein Hunger über die Liebe siegt
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Damon Fry ist offline Damon Fry  
Rennfield 07.01.2010 - 16:10
Mitglied seit 18.12.2009
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Wo ist mein Make-Up
Wie lange bin ich schon fort
Ich bin hier im innern gefangen
An diesem kalten, dunklen Ort

Der Geruch dieser Hölle
Ein von Motten beflecktes Licht
Habe die Zeit auf meiner Seite
Denn entkommen kann ich nicht

Das Spiel ist zu Ende
Alles scheint steril und weiß
Ich wurde lebendig begraben
Und dieses Feuer brennt so heiß

Hört ihr mich lachen, hört ihr mich schreien
Selbstmord appelliert an mich allein
Hört ihr mich lachen, hört ihr mich schreien
Wie konnte die Welt nur so grausam sein
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Damon Fry ist offline Damon Fry  
Perditus (Aus Dem Tagebuch Eines Verlorenen) 08.01.2010 - 01:47
Mitglied seit 18.12.2009
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Vater, warum hast du uns verlassen

Hast mich gelehrt nicht zu fallen
Hast mich gelehrt nicht zu sterben
Hast mich gelehrt nichts zu fürchten

Hast mich gelehrt zu töten

Das Morgengrauen brennt in meinen Augen
Ketten der Dunkelheit, welch Maskerade
Hinter dem Schleier der Traurigkeit

Eine Hymne an die Nacht
Seele die zu staub zerfällt
Jeder weiß ich bin verloren
Verloren in der Schattenwelt
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Damon Fry ist offline Damon Fry  
Eklipse 09.01.2010 - 16:49
Mitglied seit 18.12.2009
Forenstatist
Forenbeiträge: 20
Ich kann dich sehen trotz geschlossener Augen
Jenseits aller Zweifel und erlogenem Glauben
Du wirst mich sehen trotz blutendem Herzen
Was hast du schon zu verlieren
Die Dunkelheit nimmt dir deine Schmerzen

Ich kann dich fühlen bis tief in meine Knochen
Jenseits der Wahrheit, versteckt, unausgesprochen
Du wirst mich fühlen so tief in deinen Wunden
Was hast du schon zu verlieren
Die Ewigkeit hat ihren Platz in dir gefunden

Endzeitliche Weltbühne
Ein Drama in Schwarz-Weiß
Von Schuld und Sühne
Alles hat seinen Preis

Das Tageslicht entschwindet
Unsere Antike Angst erblindet
In einer Nacht in der uns niemand findet
Ist es die Finsternis die uns verbindet
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LucitaMariaMedina ist offline LucitaMariaMedina  
10.01.2010 - 00:44
LucitaMariaMedina`s alternatives Ego
Mitglied seit 08.08.2007
Forenhauptdarsteller
Forenbeiträge: 171
Angst schreit spiegelt sich in ihren Blicken
Der Strick der Dunkelheit lässt ihre Schreie ersticken
Stille…
Nur ihr eigner Herzschlag war zu hören
Sonst nichts- niemand konnte sie stören
Langsam sog er den Duft des Blutes ein
Sah sie noch einmal an im Mondenschein
Ihre Sekunden waren gezählt
Er hat sie nun auserwählt
Erwachte sie nun zu neuem Leben
Doch war es ein Fluch oder ist es ein Segen…


(von mir)
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Damon Fry ist offline Damon Fry  
Corey Haim 12.01.2010 - 02:32
Mitglied seit 18.12.2009
Forenstatist
Forenbeiträge: 20
Was ist aus dir geworden
Mein kleiner Vampir
Einst der Amerikanische Traum
Nun ein Flugunfähiger Vogel

Und all deine Narben
Spucken Blut heute Nacht

Hatte Fledermäuse im Bauch
Wenn ich dich damals sah
Jagst mir eine Silberkugel ins Herz
Wenn ich dich heute sehe

Und all meine Narben
Spucken Blut heute Nacht
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Damon Fry ist offline Damon Fry  
Mitternachtstänzer 12.01.2010 - 21:00
Mitglied seit 18.12.2009
Forenstatist
Forenbeiträge: 20
All die verlorenen Seelen
Sie sehnen sich danach
Mit den Engeln zu fliegen
Die Luft der Lebenden zu atmen
Anstatt bei den Toten zu liegen

Ich wünschte ich könnte
Doch kann ich mich nicht
Von meinem Schicksal trennen
Ich kam der Flamme zu nah
Und nun muss ich für immer brennen

Er kam der Flamme zu nah
Und nun muss er für immer brennen
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Damon Fry ist offline Damon Fry  
Perditus (Reprise) 15.01.2010 - 03:22
Mitglied seit 18.12.2009
Forenstatist
Forenbeiträge: 20
Niemals mehr tränen kleiner Bruder

Und ich lehre dich nicht zu fallen
Und ich lehre dich nicht zu sterben
Und ich lehre dich nichts zu fürchten

Und ich lehre dich zu töten

Das letzte Feuer entflammt hinter deinen Augen
Blinde Jungs lügen nicht, Hitze der Versuchung
Die schreiend Mauern durchbricht

Eine Hymne an die Nacht
Seele die zu staub zerfällt
Jeder weiß du bist verloren
Verloren in der Schattenwelt
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Damon Fry ist offline Damon Fry  
Bela Lugosi 16.01.2010 - 13:38
Mitglied seit 18.12.2009
Forenstatist
Forenbeiträge: 20
Blind wie eine Fledermaus
Im Haus der Verdammten
Gezeichnet von den Dramen
Die hier einst entflammten

Eine Symphonie des Grauens
In diesem Theater des Todes
Komponiert von Schattenherzen
Auf der dunklen Seite des Mondes

Kinder der Nacht, ich bin es leid
Das Blut, den Tod, die Dunkelheit

Ich will die Sonne sehen
Ohne mich an ihr zu verbrennen
Ich will Auferstehen
Leben, wann lerne ich dich endlich kennen
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Damon Fry ist offline Damon Fry  
Die Gottverlassenen 18.01.2010 - 23:35
Mitglied seit 18.12.2009
Forenstatist
Forenbeiträge: 20
Kommt raus, kommt raus
Wo immer ihr auch seid

Es spricht die Heroine des Grauens
Die Königin der Verdammten

In eurem Blut hab ich gebadet
Während die Scheiterhaufen brannten

Vater, warum hast du uns verlassen

Deine verstoßenen Kinder
Sie können nicht in Frieden ruhen

Seit 1613 hält man uns für 17 Jahr
Für immer jung, Für immer schön
Kein Gebet kann uns mehr retten
Kein sterblicher uns widerstehen

Endlos wie die Ewigkeit
Ohne Grab und Stein
Gottes Fluch und Satans Segen
Unsterblich zu sein
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Fey ist offline Fey  
Schwarze Perlenkette 03.02.2010 - 10:16
Fey`s alternatives Ego
Mitglied seit 30.10.2004
Forenhauptdarsteller
Mitglied
Forenbeiträge: 231
Auf seiden geflochten Haar, aufgefädelt in Reih und Glied
1 cm Abstand zwischen Ihnen, nicht mehr nicht weniger
alle bis auf Milimeter genormt
schwarz und rund
ohne Makel
auf weißer Haut
dachtest du wirklich Sie würden dich schützen?
Hast du geglaubt Sie würden meiner Leidenschaft auch nur eine Sekunde stand halten?
Sie würden mich nur eine Sekunde fernhalten von dem Inhalt deiner blauen edlen Venen?
*pling* *plang* *plang* eine Symphonie...
Auf kaltem Stein
*plang* *plang* ....*plang* fast möchte ich tanzen...

*Stille*

und dann .... *drip* *drip*
ich hab wohl gekläckert, wie ungeschickt...
Blut tropt von dem laschen kläglichen Rest deiner Kette,
verfängt sich an den nun verwirrt und völlig aufgelösten kleinen schwarzen Dingern
etwas knirscht zwischen meinen Zähnen

ich spuck Sie achtlos in die Ecke
den Rest deiner kleinen schwarzen Perlenkette

(heute entstanden aus einer Stimmung raus...)


Der Beitrag wurde 1 mal editiert, zuletzt von Fey am 03.02.2010 - 13:00.
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Marleen ist offline Marleen  
16.08.2010 - 16:22
Mitglied seit 15.08.2010
Forenzuschauer
Forenbeiträge: 2
nicht (wirklich) vampirisch... aber düster-romantischzwinkern
sicherlich aber verwertbar, denk ich mal

Dezemberlied (von mir)


Ein leiser Schleier voll Trauer
Sich sanft von den Wolken löst
Wie Daunenfedern tanzend
Im Dezemberwind
Die kleinen Kristalle der Sehnsucht
Sanft zu Boden rinnen
Still sie sich vermischen mit dem Blut
Vergossen hier im Schnee

Nun weiß ein jeder von uns beid,
Dass die Liebe grausam ist
All das Schöne vor uns liegt
Zerrissen und tot, so still

Der Nebel der Verzweiflung
Sich heimlich vor die Sonne schob
So wie der Schnee nun auf uns fällt
Fielen Träume in dieser Schlacht
So rot wie der Schnee am Boden
So rot einst die Liebe war
Doch an diesem grauen Tag
Verließt du mich

Nun weiß ein jeder von uns beid,
Dass die Liebe grausam ist
All das Schöne vor uns liegt
Zerrissen und tot, so still

Konnten wir diesen Krieg nicht verhindern?
Wo sind wir falsch gegangen?
Deine Gestalt im Nebel erlischt
Meine Schreie erreichen dich nicht
Die Krähen des Leids zu laut applaudieren
Du wandest dich von mir ab
Ließt mich sterbend zurück
Das Blut meiner Seele
Noch vom Messer tropft
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Rogan ist offline Rogan  
Risiken und Nebenwirkungen 13.05.2011 - 09:56
Mitglied seit 14.05.2007
Forenstatist
Mitglied
Forenbeiträge: 15
Er lächelte zurück. Ihr Haar war wunderschön.

Autsch! Sein pochender Kopfschmerz bei der kleinsten Bewegung. Er warf das neue Medikament ein, zehn Mal stärker als Aspirin. Schliesslich war er Arzt.

Langsam schritt er zu ihr hinüber, stellte sich zu ihr, begann eine gleichsam bedeutungslose wie bedeutungsvolle Konversation – das eine hinsichtlich des Inhaltes, das andere hinsichtlich Ihrer Münder, die sich im Laufe des Abends immer näher kamen. Ihr Haar war wunderschön.

Ihre Lippen waren sehr rot. Lippenstift war das nicht, es kam von innen, fast leuchtend. Leuchtend waren auch ihre Augen, folgten jedem seine Worte, als wäre es die Weisheit der Welt. Fast zu rot war auch ihr Haar, sicher gefärbt, hüftlang, und von einer strahlenden, fast übernatürlichen Gesundheit. Gelegentlich berührte es ihn, als sie sich näher kamen.

Es war nur ein paar Stunden später, ein Hotelzimmer. Er musste eingeschlafen sein, irgendwann, nachdem sie sich geliebt hatten. Die Augen geschlossen, spürte er noch immer das wohlige, warme Gefühl. Der ganze Körper prickelte noch, vom Hals bis hinab zur Hüfte.

Doch bei aller Euphorie fühlte er sich schwach. Irgendwie ... seltsam. Er schlug die Augen auf. Die wunderschöne Frau auf ihm wirkte ... regungslos. Der fahle Mondschein drang nur schwach durch die schweren Vorhänge. Es war dunkel im Zimmer.

Die Frau rührte sich immer noch nicht. Er hielt den Atem an, lauschte. Von ihr war kein Atemzug zu hören. Minutenlang nicht.

Nur sein Herz pochte jetzt laut. Vorsichtig wälzte er den schönen Körper von sich herab, Hoffnung: falls sie schliefe, sollte sie nicht aufwachen. Er musste sich dafür schrecklich anstrengen. Was war nur los mit ihm, normalerweise war seine Kondition sehr gut?

Ein Schmerz durchzog ihn. Oder Mehrzahl: viele kleine Nadelstiche. Als er aufstehen wollte, fühlte er sich gefesselt. Und dann ahnte er mehr als dass er es sah: ihre Haare klebten irgendwie an ihm, jedes einzelne. Steckten in ihm, wie Nadeln. Kanülen eher, durchfuhr es ihn. Gebannt starrte er auf die wunderschönen, schrecklichen Strähnen, die da an ihm hingen.

Die Frau war tot. Er nicht. Nur ein wenig blutleer.

Als Arzt erkannte er die Zusammenhänge. Dass ihm sein Kopfschmerz einmal das Leben retten würde, hatte er nicht gedacht.

(Beitrag zum Geschichten-Wettbewerb während "hinter den Spiegeln", geschrieben 16.4.2011 von 22:30 bis 23:10)
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Robert ist offline Robert  
10.06.2013 - 15:42
Robert`s alternatives Ego
Mitglied seit 04.06.2013
Forenzuschauer
Mitglied
Forenbeiträge: 3
Schwur der O'Brians an das Haus

Herr, dein Weg ist Lang
so viel länger als meiner.
So unendlich lang,
länger erscheint mir keiner.
Und doch warst du so gütig
sahst mich am Wegesrand.
Lasest mich auf,
mit deiner freundlichen Hand.

Herr, dein Weg ist lang,
doch ich will ihn mit dir beschreiten.
So lang wie ich kann
will ich dich stets begleiten.
Die Güte vergelten,
die ich von dir empfing,
bis zum Ende dir dienen,
zeigen wie dankbar ich bin.

Herr, dein Weg ist lang,
doch ist es Art der O'Brian
auch auf beschwerlichen Wegen
für den Herrn da zu sein.
Dein Weg führt ins Dunkel
und von dort in das Licht.
Herr, ein O'Brian wie ich
verlässt dich dabei nicht!
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Suri ist offline Suri  
Folge mir 25.07.2013 - 12:06
Suri`s alternatives Ego
Mitglied seit 22.02.2013
Forennebendarsteller
Mitglied
Forenbeiträge: 123
Das ist ein Gedicht von mir. Vielleicht gefällt es euch, ...ist auf jeden Fall vampirisch:


Folge mir......


Streife umher, ohne Ziel, ohne Rast. Ein kalter Windhauch mich kühlt.
Das fahle Licht des Mondes mir den Weg weist. Ich nicht blicke zurück.
Streife ab die Fesseln vergangener Zeit. Will nicht länger verweilen.
Kann nicht sehen den Sinn des Lebens. Bin verloren.

Verloren in einer Welt, die niemals Zuflucht war.

Streife umher, fürchte mich nicht. Menschen wie Schatten an mir vorüberziehen.
Sie beachten mich nicht. Der Verzweiflung Fluss mich tränkt. Worte die Abschied
deuten. Verzeih mir! Schmerz des Lebens mich zerreißt. Des Willens Kraft, ich nicht
länger aufbringen kann. Der Schleier des Vergessens mich einhüllen wird.
Bleibe stehen, breite meine Arme aus,............. fürchte mich nicht.

War ich doch ein Flügelschlag des Augenblicks nur.

Dunkles Wasser so tief. Das Glitzern des Mondlichtes auf der Oberfläche mich fasziniert.
Unerfüllte Sehnsucht, Träume die keine Erfüllung versprachen. Das Feuer in mir längst zu Eis erstarrt.
Oh Ende, bist du so nah, trägst mich fort zu unbekannten Gestaden. Zerreißen wirst alle Bindungen, die mich hielten.
Spüle fort die Bitterkeit in mir, nimm hinweg das Leben, das keines war.

Gib mir Frieden.

Doch plötzlich wie auf des Windes Schwingen, mich jemand ruft, ....leis, ein Flüstern nur. Horch auf.
Engelsstimmen gleich. Halte inne. Verwirrten Sinnes ich mich wende.......
Fremde Augen, so dunkel und unergründlich mich fixieren. Eine Stimme sanft zu mir spricht: Erhören will ich dein Flehen.
Fürchte dich nicht! Befreit werden sollst du sein von des Menschen Verderbnis und Verfall.

Komm .....komm ohne Zögern, sollst mir folgen in meine Welt.

Schicksalsräder sich drehen geschwind. Es mich zu dir zieht. Kein Verlangen mich zu wehren.
Ohne Reue, ohne Bedauern. Geblendet von der Verlockung lieblicher Worte Glanz.
Bereit zu geben meine Seele für diesen Augenblick allein. Gefangen ganz und gar von der Verheißung unwiderstehlichen Zaubers.
Schenkst mir deine Gunst, lässt mich fühlen des Todes süßer Schmerz.
Gibst mir zu trinken von deiner Quelle dunkler Macht.

In deinen Armen, mein Sterben so sanft.

Genommen vom Blute mein, gegeben vom Blute dein, wiedergeboren im Schatten der Nacht.
Zu neuem Leben ich erwach. Die Welt im neuen Licht erscheint. Was hast du getan?
Erbarmungsloser Hunger ich quälend fühlen kann. Auf deinen Lippen ein Lächeln so betörend schön.
Das Gift der Verdammnis mein Herz erkalten ließ. Hast mich gemacht zu einem Kinde dein.

Wandle mit dir durch die Zeit, von Ewigkeit zu Ewigkeit.
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Theater der Vampire - Vampire Live - von M. Schroeder
erstellt mit PHPKIT Version 1.6.03 © von moonrise und C.C.P. 1.9.1 / TdV-Mod v. M. Schroeder