Theater der Vampire - Vampire Live Rollenspiel mit Nordic LARP Elementen -
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Februar 2010
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Mercurius ist offline Mercurius  
Februar 2010 04.02.2010 - 07:24
Mercurius`s alternatives Ego
Mitglied seit 25.02.2004
Forenlegende
Administrator


Forenbeiträge: 5866
Ich habe den Stadtplan mit der größten Sorgfalt studiert, dennoch fand ich diese Straße nicht wieder. Ich suchte nicht nur auf dem aktuellen Plan, denn ich weiß natürlich das Namen sich ändern. Im Gegenteil, ich bin tief hinabgestiegen in die Vergangenheit dieses Ortes und habe höchst persönlich jede Gegend abgesucht, gleich welchen Namens, in der möglicherweise diese Straße gelegen sein könnte, die ich nicht wiederzufinden im Stande bin.

Doch trotz all meiner Bemühungen bleibt es ein, mein Herz mit einem Anflug von befremdlicher Beklemmung erfüllendes Faktum, dass ich weder das Haus, noch die Adresse wiederfinden kann, von der ich, trotz meiner eher unwirklichen Erinnerung meines so unzuverlässig gewordenen Verstandes sicher bin, dort gewesen zu sein in jener Nacht im Januar.




.....habe ich zu berichten, dass ich die gleiche Überlagerung der Resonanz wahrgenommen habe, wie bereits im vergangenen Jahr. Allerdings und erstaunlicherweise kamen hier zwei unterschiedliche Ausprägungen von Resonanz zusammen. Dieser Vorgang ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unerklärlich.
(handschriftliche Notiz unbekannten Ursprungs, die zufällig gefunden wurde)




"Lothringus scheint auf einer neuen Mission zu sein. Er ist zur Gänze erfüllt von seiner neuen Aufgabe und lief auf der Feier herum, als ob er auf einer Art Kreuzzug wäre. Scheinbar sucht er etwas."




"Eine beeindruckende Präsenz, diese Khaaner. Egal in welche Richtung man sich drehte, man hatte immer wenigstens ein Säbeltattoo im Blickfeld."


Der Beitrag wurde 5 mal editiert, zuletzt von Mercurius am 04.02.2010 - 07:41.
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Mercurius ist offline Mercurius  
Februar 2 05.02.2010 - 07:29
Mercurius`s alternatives Ego
Mitglied seit 25.02.2004
Forenlegende
Administrator


Forenbeiträge: 5866
31.01., 17:30 Uhr:
Ich ging den Feldweg entlang und mir war, als ob ich das Leben selbst hinter mir zurücklassen würde. Es dämmerte bereits stark und der kalte Wind schnitt meine Haut. Hinter mir lag die Stadt und vor mir eine schattige Dunkelheit. Ich war überrascht wie weit der Weg doch von der Straße her weg führte.

Nichts war zu Hören, bis auf den Wind und das Knirschen des angefrorenen Kiesweges unter meinen Schritten. Ein ganz eigenes Gefühl bemächtigte sich unwillkürlich meiner und beinahe hätte ich mein Unterfangen abgebrochen. Eisiger Nieselregen setzte ein und lies mich frösteln.

Plötzlich schälten sich aus der grauen Dämmerung die Konturen eines einsamen Spaziergängers, der mit zügigem Schritt zurück zur Straße strebte. Es war ein grober, bäuerlicher Kerl der mich für einen Moment anschaute und dann rasch weiterging, der eilige Schritt offenkundig von der Unbill der Witterung beflügelt. Ich hatte für einen Moment den Eindruck, eine ängstliche Furchtsamkeit in seinem Blick zu sehen, aber die nun rasch einsetzende Dunkelheit konnte meinen Augen genauso gut einen Streich gespielt haben.

Ich ging weiter und vergewisserte mich, dass alle Bestandteile meiner Ausrüstung an ihrem Platz waren. Ich wollte den Gerüchten nachzugehen, die man neuerdings über das alte Gemäuer hörte, welches das Ziel meiner Exkursion bildete. Die Einheimischen erzählten sich, dass es neuerdings wieder Anzeichen von Bewohnern gäbe, Lichter in der Dunkelheit und höchst seltsame Geräusche.

Ich gab, als jemand der mit diesen Dingen vertraut ist, natürlich nicht viel auf solcherlei Gerede, aber ich konnte mich der Tatsache nicht verschließen, dass man bislang mit diesem Ort kein Glück gehabt hatte, trotz aller Bemühungen.

Der Verwalter, offenbar einer leichten Form des Wahnsinns oder der Einsamkeit erlegen, hatte sich um Weihnachten selbst das Leben genommen. Dieses letzte, rätselhafte Ereignis hatte meine Aufmerksamkeit erregt und mich hierher geführt.

Der Weg bog nun zu meiner rechten ab und schwarze, krüppelige Bäume säumten den eigentlich Zugang. Vor mir, in der tintenschwarzen Dunkelheit lag es nun. Ich vermeinte für einen Augenblick fast so etwas wie ein Flimmern wahrzunehmen, als ob ich einen Blick hinab in einen düsteren, schwarzen Schlund tun würde. Aber sogleich wurde mir klar, dass meine Nerven und der eisige Regen in der Dunkelheit mir einen Streich spielten und ich schold mich ob dieser Einbildung.

Ich hatte mein Ziel erreicht.

Vor mir, wie ein dunkler Kontrast in der nächtlichen Finsternis, erhoben sich die Mauern von Schloß Werdringen.

(Tagebuch unbekannter Quelle)


Der Beitrag wurde 8 mal editiert, zuletzt von Mercurius am 05.02.2010 - 07:37.
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Theater der Vampire - Vampire Live - von M. Schroeder
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