Theater der Vampire - Vampire Live Rollenspiel mit Nordic LARP Elementen -
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Der Horror des Charaktertods - Diskussionsthread
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Julian ist offline Julian  
Der Horror des Charaktertods - Diskussionsthread 29.07.2009 - 13:25
Julian`s alternatives Ego
Mitglied seit 02.03.2004
Forenregieassistent
Forenbeiträge: 371
Hey ho,

um eine Diskussion im Feedbackthread zu vermeiden, habe ich den hier mal eröffnet. Ich möchte hier nicht zu einem Gemetzel aufrufen, aber meine Position darlegen, die besagt, dass die Bedrohung des Todes einer Rolle, elementarer Bestandteil eines auf persönlichen Horror setzenden Spiels sein muss und dass es dafür unerlässlich ist, das dann und wann eben auch jemand stirbt.

Bislang sämtliche Umfragen auf Spielerstammtischen, Workshops und online haben deutlich ergeben, dass mehr Horror (was auch immer das sein möge) gewünscht wird. Zudem spielen wir Vampire und die anwesenden Menschen begeben sich (freiwillig, z.B. durch die Sehnsucht nach eigener Unsterblichkeit, Liebe zu einem anderen Charakter, Rache, Verzweiflung, etc.) in die Höhle von Raubtieren. Neben Zielen ist es (mir) am Wichtigsten, dass ein Sterblichenkonzept damit umgehen kann, mit dem Tod konfrontiert zu werden. Und wenn auch durch die Erkenntnis, dass er, einmal in dieser Welt, die rote Pille geschluckt habend, nicht mehr sicher sein wird, es sei denn er wird von einem Haus beschützt, dem etwas an ihm/ihr liegt. - Soviel zu der aufgeworfenen Frage, ob gewisse Rollen überhaupt wiederkommen können.

Ich weiß auch, dass es einigen Leuten völlig reicht, alle paar Wochen ein paar andere coole, interessante Leute zu treffen und mit denen ein wenig zu spielen, aber die Mehrheit (einschließlich den Erfindern und derzeit Verantwortlichen) sieht persönlichen Horror als zentrales Element eines Vampire-Live-Rollenspiels. Im Gegensatz zu VtM/VdM bietet das TdV die Möglichkeit das Zwischenspiel von Vampiren und Sterblichen, Prädatoren und Gejagten, Katz und Maus dazu zu nutzen, selbstverständlich neben einigen anderen Möglichkeiten, die beide Systeme bieten.

Die Frage stellt sich nun offenbar, ob die Potentialität des Todes wesentliches Element von Empfundenem Horror darstellen kann, muss und soll. Und wie die Alternative aussieht. Das Phänomen: "Klar wollen wir mehr Horror, aber doch bitte nicht auf Kosten meines Charakters" ist ein verbreitetes und stellt Spielleitungen überall vor Probleme. Man greift oft zu NSCs, versucht es aber so aussehen zu lassen, als wären es normale Spieler, lässt eigene Charaktere regelmäßig draufgehen, skriptet Spieler, die sowieso aufhören/wechseln wollen, aber alle Inszenierung erzielt nicht den Effekt, den ein zufälliger kleiner Tod, Marke "zur falschen Zeit, am falschen Ort" hat, denn man kann immer noch rationalisieren: "Gut, der Typ wird Asphyx provoziert haben, so blöd bin ich nicht" oder "ich gehe Lenesque sowieso aus dem Weg, also kann mir nix passieren" ... Wenn aber einfach irgendjemand, unintendiert, völlig beliebig sterben kann, so kann mir das auch passieren. Das ist am letzten Abend passiert und löst nicht nur Horror bei den Sterblichen aus, sondern auch den Vampiren, die ihre beschützen wollen.

Aber auch dies fußt auf der Prämisse, dass die Erfahrung der eigenen Sterblichkeit, der Furcht vor dem Charaktertod, ein Element, wenn nicht das Element ist, was Horror zu erzeugen vermag. Tanja, du widersprichst und zitierst jemanden, der meint Kino, sei auch spannend, obwohl der Zuschauer im Kinosaal nicht sterben wird und ihm dies bewusst ist. Und ich stimme zu, dass Identifikation und Immersion die Mechanismen sind, die Spannung erzeugen. Und je gefährlicher der Stunt ist, je mehr Leute auf ihn einschießen, je auswegloser seine Situation, um so mehr bleibt uns die Luft weg und wir klammern uns an die Hand unseres Sitznachbarn. Aber warum ist das so? Weil er, vollkommen analog zur Rollenspielrolle, sterben könnte. Beim Live stirbt ja auch nicht der Spieler, sondern eben die Rolle, so wie der Charakter im Kino. Klar James Bond kann auch spannend sein, obwohl wir wissen: der wird eh nicht sterben und spielt teilweise mit dem Image, so dass man eher denkt: "was macht die geile Sau als nächstes" - das ist cool und wenig bedrohlich, doch gibt es glücklicherweise für den Nervenkitzel noch bedrohte Nebencharaktere und zwischendurch geht eins der Mädels, ein Mitagent hops.

Ich möchte diesen Beitrag schließen im Gedenken an all die Redshirts bei Star Trek, die uns die Bedrohlichkeit der Situation, in der sich unsere Helden befinden vor Augen führten und die Szene damit spannender und eben zu mehr Horror gemacht haben und im Gedenken an Onkel Ben, Mr. und Mrs. Wayne, der Hochzeitsgesellschaft von Beatrix Kiddo, wie vielen anderen, die ihr Leben lassen mussten, um damit den Protagonisten Ziele, Bedenken, inneren Konflikt und persönlichen Horror beschert haben und somit auch uns, denen die sich mit ihnen identifizieren.zwinkern
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lyra ist offline lyra  
29.07.2009 - 14:24
lyra`s alternatives Ego
Mitglied seit 28.11.2004
Forenregieassistent
Mitglied
Forenbeiträge: 656
Hi,

Daniel du sprichst mir aus der Seele! Besser hätte das kaum einer schreiben können, ich danke dir und würde jederzeit meine Zustimmung unter diesen Text setzen was hiermit geschehen ist! applaudierend

Gruß Dani
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Cay ist offline Cay  
29.07.2009 - 14:55
Cay`s alternatives Ego
Mitglied seit 26.11.2004
Forendirektor
Mitglied
Forenbeiträge: 923
Zitat
Ich weiß, dass diese Diskussion verdammt alt und abgelutscht ist und ich werde sie auch nicht wieder führen.


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Sid ist offline Sid  
29.07.2009 - 18:10
Sid`s alternatives Ego
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Forenhauptdarsteller
Forenbeiträge: 276
Manche Diskussionen werden nicht alt, hm?
Deswegen tauchen sie jedes Jahr wieder auf.

Dieses Thema ist aber sowas von abgefrühstückt.
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abraxas ist offline abraxas  
29.07.2009 - 18:24
abraxas`s alternatives Ego
Mitglied seit 16.11.2004
Forenregieassistent
Mitglied
Forenbeiträge: 396
ich glaube ein problem ist, dass nicht jeder mensch angst zeigt, auch wenn er es sollte. mir ist das auch erst vor relativ kurzer zeit klar geworden, dass man selbst in ständiger gegenwart von vampiren eigentlich nicht immer abgebrüht sein kann, wenn um einen herum die mitmenschen sterben, immerhin sind ja die vampire die monster und nicht wir menschen. aber es ist eben immer eine gradwanderung zwischen dem spielerwunsch zu bleiben und zuzusehen und dem charakterwunsch eigentlich zu fliehen und nie mehr wieder zu kommen. so erging es mir zumindest in letzter zeit. wenn ich 300km fahre will ich auch was von dem abend haben und mir nicht in den ersten paar minuten überlegen als charakter den abend zu verlassen, weil mein innerer horror zu groß wird. und jeder neuling, der den letzten abend erlebt hat, hätte meiner meinung nach als mensch erstmal das weite suchen sollen, zumindest wenn sein innerer überlebenstrieb noch am leben ist.

ich verstehe auch, dass mal leute umgebracht werden müssen um einen gewissen horror aufrecht zu erhalten, dennoch ist es schade, wenn man sich in jahren eine rolle aufbaut und sie dann einfach flöten geht, das kann denek ich ganz schön ärgern. und in einer der lustigen workshop runden zum persönlichen horror hatten wir so vieles gesagt, was horror erzeugen kann. wenn jemand bewusst provoziert, geschieht ihm der tod ganz recht, wenn man aber einfach nur da sitzt und eben tatsächlich wie mareike am falschen platz ist, denek ich, würe ich es sehr schade finden einfach zu sterben. zumal ich kurz vorher noch an selbigem tisch saß glaube ich.
und ich würde es akzeptieren aber nicht so gut heißen, wenn mein charakter einfach stirbt, das würde zumindest bei mir keinen horror erzeugen, sondern frust. wenn ein vampir aber mal eben meint mich zu grillen oder mir ein paar knochen zu brechen weil ich ihm frech werde oder weil ihm danach ist, das kann durchaus horror erzeugen ohne spielspaß zu nehmen. wenn jemand nach zig warnungen aber immernoch nicht in der lage ist, einem vampir aus dem weg zu gehen, würde ich ihm als mensch auch den kopf abreißen^^


ein problem was ich eben so sehe beim töten der menschen momentan ist, dass es nur noch recht wenige aktive menschenspieler zu geben scheint und die vampire ganz schön die oberhand gewinnen, mehr spieler zu vampiren werden oder einfach aufhören. um es mal auf den punkt zu bringen: wir sterben aus...und mein vampir kann mich nicht beschützen, wenn er nicht da ist oder sondern eben z.b. mal einfach menschlichen bedürfnissen nachgeht und austreten muss.
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Tatjana Achmatova ist offline Tatjana Achmatova  
29.07.2009 - 19:30
Tatjana Achmatova`s alternatives Ego
Mitglied seit 20.10.2004
Forenhauptdarsteller
Forenbeiträge: 238
Vor meinem ersten TdV Abend stand ich ebenfalls vor dem Problem - der Überlegung, warum eine Sterbliche am Hof bleiben sollte, nachdem sie erkannt hat in welcher Lebensgefahr sie gerade schwebt.

Damals hat mir die Regie einen Tipp gegeben, der mir weiter geholfen hat ..vielleicht hilft er euch ja auch.

Einen Sterblichen zu spielen bedeutet nicht gleichzeitig einen normalen Menschen..also quasi sich selbst zu spielen.
Ein Geprägter ist anders als normale Menschen - und zwar indem er Dinge wahrnimmt, die normale Menschen nicht sehen oder spüren können.
Darauf muss man sich als Spieler einlassen. (Ebenso wie ein Vampirspieler sich darauf einlassen muss, z.B. Blutdurst zu verspüren.)
Geprägte spüren die zeitlose Präsenz, die von den Vampiren ausgeht.
Es muss also nicht gleich Liebe zu einem Vampir, vertrauen in ein Haus oder ein konkreter Wunsch nach Unsterblichkeit sein. Um diese Ziele und Wünsche zu entwickeln muss der Charakter schon etwas länger am Hof sein.
Es ist eher die Faszination, die Neugier und eine Art Motte-die-zum-Feuer-fliegt-Phänomen, das den Sterblichen anzieht und dazu bringt sich trotz der Gefahr in diese Gesellschaft zu begeben.

Ich denke, wenn man sich darauf einlässt, dass es eine "mystische Aura" gibt, die einen so stark anziehen und faszinieren, dass man vergisst an Konsequenzen und an die Lebensgefahr zu denken (was im Grunde nicht so schwer fallen sollte, wenn man sich schon darauf eingelassen hat, dass es Vampire und Flüche gibt), sollte man in der Lage sein, Motivation für seinen Charakter zu finden.

Liebe Grüße
Nina
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abraxas ist offline abraxas  
29.07.2009 - 20:15
abraxas`s alternatives Ego
Mitglied seit 16.11.2004
Forenregieassistent
Mitglied
Forenbeiträge: 396
Das der Mensch prinzipiell anders tickt, wen ner sich jahrelang mit vampiren umgibt ist soweit klar. aber wenn dann eben genau solche leute uhm ihn rum auch einfach noch getötet werden, die ja schon etwas besondres sein sollen, sollte der geprägte da auch angst verspüren.

und was mir noch einfiel ist, dass der persönliche horror bei vampiren mir eher weniger erscheint oder täuscht das mich, als menschen-spieler, so sehr? klar der eigene erwählte kann bei drauf gehen, der mir schon was bedeutet, aber wenn man jahrhunderte lebt, hat man eh bereits viele getroffen und andre werden kommen.
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Andre Laib ist offline Andre Laib  
30.07.2009 - 00:53
Mitglied seit 07.12.2006
Forennebendarsteller
Mitglied
Forenbeiträge: 101
Hallo liebe Gemeinde,

also ich finde das diese Diskussion weder alt noch ausgelutscht ist. Ich bin jetzt seit Februar 2007 beim TdV. Habe alle Treffen mitgemacht und nur einen Workshop verpasst. Dieses Thema wurde aber niemals öffentlich disskutiert - allenfalls angeschnitten. Es mag sein das es bei Stammtischen bereits ein alter Hut ist.

Jetzt darf man nicht vergessen das in den letzten Jahren ein gewisser Spieler Wandel stattgefunden hat. Viele Altspieler sind weg und einige neue Spieler sind keine Rollenspieler (Was das Spiel in meinen Augen nur bereichert).

Die Leute die sich nicht beteiligen wollen müssen das nicht tun.

Um gleich etwas vorweg zu sagen. Das TdV funktioniert soweit sehr gut. Die Todesrate ist im Vergleich zu anderen Lives sehr gering. Gaben werden selten und dann meist mit Bedacht eingesetzt. Auch sonst wird durchaus fair gepielt. Ich will also nicht anklagen sondern einfach ein paar aufzeigen die vielleicht nicht immer bedacht werden.

Es gibt beim TdV (wie bei jedem anderen Live auch) zwei Aspekte: 1. den Regelmechanismus, 2. das Rollsenspiel an sich.

Auch wenn viele Leute gerne komplett ohne Regeln spielen würden, weil sie behaupten, sie schänkten das Rollenspiel ein. Tatsache ist, das die Regeln eine gemeinsame Basis darstellen ohne die ein Spiel im Klamauk endet. (da spreche ich aus 15 Jahren Live-/Larperfahrung). Im TdV gibt es sehr wenig Regeln. Grundsätzlich* kann man sie so zusammenfassen:

a) Menschen können steben, Vampire nicht.
b) Vampire haben Gaben, Menschen nicht
c) Vampire sind Menschen überlegen.
d) Menschen dienen um bei der Erschaffung eines Hauses die EP zu erhöhen. Die sich Vampiere auf Ihren Charakterbogen schreiben können.

*Grundsätzlich bedeutet: mit Ausnahmen.

Soweit zu den Regeln, einmal Wertfrei formuliert

Jetzt kommen wir zu dem zweiten Teil welches das TdV mit Leben erfüllt - dem Rollenspiel. Dazu gehören ( in meinen Augen u. a.) :

a) Das sich "drauf einlassen".
b) Mut zum Spiel bzw. Interesse am Spiel.
c) Schauspielerisches können (was gut erlernbar ist).
d) Ein adequartes Äußereszwinkern

Die Liste könnte man weiter fortsetzen.

Als ich 1995 mit Vampire Lives anfing wurden mir ein paar Grundregln des "Zusammenspiels" anerzogen:

a) Spiele so, das andere an Deinem Spiel Spaß haben.
b) Respektiere das Spiel der anderen.
c) Nimm Rücksicht auf andere.
d) Im Zweifelsfall für den Geschädigten.

Klingt eigentlich ganz einfach. Das ist es aber nicht immer. Jeder hat einmal einen schlechten Tag, jeder hat einmal eine andere Meinung und manchmal will man einfach nur "gewinnen".zwinkern (Ja, Ihr habt richtig gelesen - Gewinnen ist keine formele Erklärung sondern ein Gefühl) Ich habe immer VERSUCHT mich an diese Regeln zu halten und habe eigentlich immer auch das gleiche zurückbekommen.

Warum spiele ich einen Menschen und keinen Vampir? Vampire sind cool, haben "nifty" Gaben und können nicht sterben. Genau das ist der Grund. Es ist der "Nervenkitzel" sterben zu können. Darin liegt eine gewisse Würze.

Dennoch gibt es ein Problem. Die Regeln sind so aufgebaut das es einfach zwei Klassen (in der Spielwelt) gibt. Dieses Problem muß und wird auch meistens durch das Rollenspiel ausgeglichen. Dennoch irritieren mich Forderungen nach mehr Toten und mehr Furcht seitens der Menschen. Diese Forderungen kommen meistens Vampirspielern. Man könnte fast meinen die Menschen hätten den Status von "minderwertigen" Spielern. Nur durch den "Aufstieg" zum Vampir wird man vollwertiger Spieler. Bevor mir jetzt wieder alle über den Mund fahren. Diese Entwicklung habe ich seit dem "Sternenstaub" massiv beobachtet. (Details können gerne erfragt werden, die gehören aber nicht hierher)

Das TdV basiert auf Zusammenspiel mit Spielern die das gleiche Recht auf Spiel und Selbstverwirklichung/Darstellung haben. (Sollte sich dieser Fakt ändern werde ich nicht mehr mitspielen).

Jetzt fragt man sich, wie bekomme ich ein Zusammenspiel hin wenn der Hintergrund der Spielwelt so hirachisch aufgeteilt, und ein Teil der Gesellschaft de facto unterlegen ist?
Durch Rücksicht in dem Wissen, das jeder Spieler sich Gedanken um seine Rolle gemacht hat. Sowie dem lesen des Hintergrunds. Dort steht nämlich geschrieben:

-Geprägte empfinden eine "Zuneigung" und eine Fastination gegenüber Vampiren. Also haben sie einen Grund immer wieder bei Hofe aufzutauchen. Obwohl ich Furcht habe, die Monster hasse oder sie alle vernichten möchte. Vielleicht ein bisschen wie ein Drogensüchtiger der wegkommen will aber es nicht schafft. Das hat mit "sich drauf einlassen zu tun".

auch steht drin

-Vampire brauchen Erwählte, sie sind das Bindeglied zwischen "der Welt" und dem Vampir. Sie machen Dinge für Vampire die diese nicht selbst machen können. Das Problem ist nur, das steht nicht im Charakterbogen. Das muß man spielen. Da sind wir wieder beim "sich drauf einlassen".


(Kleiner Tip für Menschenspieler: Wenn Ihr seiten Eurer Rolle eigentlich gehen wolltet/solltet aber es OFFSAGE nicht wollt - bezieht andere Spieler in Euer Spiel mit ein. Macht auf Euch und Euere Situation aufmerksam.)

Kommen wir jetzt zum Zusammenspiel und Horror. Immer wieder ein interessantes Thema. Es geht beim TdV um "persönlichen Horror". Der Begriff "persönlicher Horror" besteht aus zwei Worten: persönlich und Horror.

Horror (von lat. horror „Starren“, „Schauder“, „Grausen“). Eigentlich ist damit alles gesagt. Es geht um ein Gefühl. Dieses Gefühl will ich erleben sonst wäre ich nicht beim TdV. Mit der Zeit wird es immer schwerer sich zu gruseln. Man stumpft eben ab. Was zum nächsten Punkt führt:

dem "persönlichen" Horror. Wie das Wort schon sagt, es geht dabei um etwas was die individuelle Person betrifft. Nicht jeder gruselt sich vor dem gleichen in gleichem Maße wie ein anderer. Das hängt natürlich vom Rollenkonzept ab. Wichtig ist das es gibt wovor sich die Rolle gruselt.

Für das Erzeugen von Horror gibt es trotz divereser Techniken kein Patentrezept. Diese Techniken und Möglichkeiten hier aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. Wichtig ist dabei nur Horror nicht mit "Terror", also Schrecken zu verwechseln.

Obwohl ich nicht auf die Techniken des Horror erzeugens eingehen will, möchte ich trotzdem auf ein Dauerthema des TdV eingehen. Der Tod von Rollen bzw. Menschenrollen.
Zu allererst habe ich die Erfahrung gemacht das Horror nicht von der Anzahl der Toten abhängt sondern auf die Art und Weise wie jemand zu Tode kommt.

Als Beispiel möchte ich das Lucarien erwähnen. Die Erschaffung von Dina war für mich, als quasi Beteiligter, sehr gruslig weil ich nicht wusste was los war. Niemand kam dabei zu Tode (außer Dina natürlich - aber nicht wirklichzwinkern ) Das Schauderhafte der "Lesung" war für mich nicht der Tod eines Menschen oder die paar Schreie sondern die Tatsache das es Menschen gibt die sich "freiwillig" für sowas hergenen. Im Kontrast dazu den späten Tod von Dominique empfand ich als unnötig. Die Stimmung war gruslig genug. Die Tote Rolle war nur reine Statistik.

Darüber hinaus bin ich der Meinung das jeder die Chance haben sollte irgendwie seine Haut zu retten. Beziehungsweise einem sterbenden "die Bühne gehören" sollte. Das gehört für mich zum Zusammenspiel.

Zum Schluß noch eine kurze Sache. Auch auf die Gefahr hin das ich mich unbeliebt mache: Von Menschenspielern wird seitens der Vampirspieler schon fast penetrant Furcht vor Vampiren verlangt. Da muß ich auch mal den Spieß umdrehen. Wenn Ihr wollt das man sich vor Euch fürchtet dann benehmt Euch auch so. Damit meine ich nicht das Töten von Rollen sondern das Verhalten. Dazu gehört für mich: Sich zeigen, auch mal vom Tisch aufstehen, Körperspannung und vor allem nicht essen und trinken im Spiel. Wenn Ihr hunger oder durst habt geht kurz raus. Ich kann vor keinem Asphyx Angst haben der einen Bierkrug in der Hand hält oder einem schmatzendem Lothringus.zwinkern Bitte nichts ungut Jungs. Ich habe Euch beide jetzt nur als Beispiele genannt. Das machen andere auch. Das ist einfach ein Stimmungskiller.

ich hoffe ich konnte konstruktiv beitragen. Vielen Dank.

Liebe Grüße

Basti
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Julian ist offline Julian  
30.07.2009 - 09:31
Julian`s alternatives Ego
Mitglied seit 02.03.2004
Forenregieassistent
Forenbeiträge: 371
Ja danke für die konstruktiven Beiträge. Später mehr.

An die Unken:

Selbst ein Fass aufzumachen, Argumente vorzubringen und dann darauf hinzuweisen, dass die Diskussion ausgelutscht ist - was für manche wahr sein mag, wobei aber ein gutes halbes Dutzend Beiträge im Feedback oder hier gezeigt haben, dass sie es nicht ist - ist ... interessanter Argumentationsstil.
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Cay ist offline Cay  
RE: 30.07.2009 - 09:40
Cay`s alternatives Ego
Mitglied seit 26.11.2004
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Mitglied
Forenbeiträge: 923
Zitat
Original geschrieben von Luke

Die Todesrate ist im Vergleich zu anderen Lives sehr gering.



Eine recht 'aus der Luft gegriffene' Aussage, die schlicht und einfach nicht stimmt, wenn man das Verhältnis Tote zu Teilnehmern pro Abend bei den letzten Treffen betrachtet.
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lyra ist offline lyra  
30.07.2009 - 10:25
lyra`s alternatives Ego
Mitglied seit 28.11.2004
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Mitglied
Forenbeiträge: 656
Hi,

Ich mag mich irren, aber ist ein Tod in einer Gesellschaft von Personen deren "Handwerk" der Tod ist nicht irgendwie mit einzukalkulieren?
Als ich noch Geprägte war, war ich für jeden Abend dankbar an dem ich lebend da raus kamgrosses Lachen Und da reichte teilweise eine Tatjana die auf meinen Hals starrend um mich her rum schlich *g* (<-- *hach früher war alles besser* Tut mir Leid, geht gleich ernst weiter)

Zitat
Original geschrieben von Luke

Im Kontrast dazu den späten Tod von Dominique empfand ich als unnötig. Die Stimmung war gruslig genug. Die Tote Rolle war nur reine Statistik.

Darüber hinaus bin ich der Meinung das jeder die Chance haben sollte irgendwie seine Haut zu retten. Beziehungsweise einem sterbenden "die Bühne gehören" sollte. Das gehört für mich zum Zusammenspiel.



Um ehrlich zu sein, sie hatte eine Chance, bzw nicht sie aber Leute drum herum! Wir haben auch jemanden von Luke runtergezogen, warum hat niemand Isidor aufgehalten? Wo war der Vampir der für den Schutz des Charakters zuständig war? Ich bin der Meinung jeder hat irgendwie die Chance gerettet zu werden oder zu retten.

Zitat

Zum Schluß noch eine kurze Sache. Auch auf die Gefahr hin das ich mich unbeliebt mache: Von Menschenspielern wird seitens der Vampirspieler schon fast penetrant Furcht vor Vampiren verlangt. Da muß ich auch mal den Spieß umdrehen. Wenn Ihr wollt das man sich vor Euch fürchtet dann benehmt Euch auch so. Damit meine ich nicht das Töten von Rollen sondern das Verhalten.



Das worüber gemosert wird sind eben Menschen die "sich nicht darauf einlassen".
Kannst du dir vorstellen wie frustrierend eine Szene ist in der eine junge Frau, freie Geprägte zwischen fünf Vampiren steht die sie alle berühren und ihr vorschlagen sie könne Gegenstand eines Experimentes sein und sie grinst und steht immer noch aufrecht und hocherhobenen Hauptes, zeigt keinerlei Angst oder auch nur nervösitat! Das ist der Punkt an dem man gezwungen ist was zu tun oder seh ich das falsch?
Oder es werden Gaben ausgepackt, jemandem wird weh getan und zwei Stunden später steht dieser Jemand da und grinst und schlägt dem der ihm weh getan hat verbal ins Gesicht obwohl noch zwei andere Vampire dabei stehen...
Da kommt man ins Grübeln, oder? Oder bist du als Kind zu dem Schläger der dich immer verprügelt hat gegangen und hast nach mehr gebettelt? Nein! Man hat sich verzogen und ist diesem Typen wenns geht nicht mehr unter die Augen gekommen!

Zitat

Dazu gehört für mich: Sich zeigen, auch mal vom Tisch aufstehen, Körperspannung und vor allem nicht essen und trinken im Spiel. Wenn Ihr hunger oder durst habt geht kurz raus. Ich kann vor keinem Asphyx Angst haben der einen Bierkrug in der Hand hält oder einem schmatzendem Lothringus.zwinkern Bitte nichts ungut Jungs. Ich habe Euch beide jetzt nur als Beispiele genannt. Das machen andere auch. Das ist einfach ein Stimmungskiller.



Das könnte helfenzwinkern

Dani


Der Beitrag wurde 1 mal editiert, zuletzt von lyra am 30.07.2009 - 10:27.
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Eleonore ist offline Eleonore  
30.07.2009 - 10:35
Eleonore`s alternatives Ego
Mitglied seit 31.08.2005
Forenhauptdarsteller
Mitglied
Forenbeiträge: 220
Kleiner Einwurf meinerseits: "Vampire können nicht sterben?"
Sorry Basti, aber das stimmt nicht! Spontan fallen mir zwei Tode ein die auf der Bühne passiert sind (andere, die sterben, weil sie aussteigen oder eine andere Rolle annehmen mein ich jetzt mal nicht)
Wir werden doch wohl nicht schon alle Tschesar und seinen großen Abgang vergessen haben? Und beim Haus Fox war ich leider nicht anwesend aber alleine die Erzählungen waren gruselig genug! Also erzeugen auch Vampirspieler gelegentlich mal durch das Sterben Gruselmomente.
Klar sollte das nicht das einzige Mittel werden um beim TdV ein angenehm unangenehmes Gefühl zu erzeugen, aber ein Weg ist es trotzdem.
Ich finde nicht, dass man jetzt wahllos anfangen sollte Menschen umzubringen, denn Eike hat Recht, so viele sinds grad nicht, aber die Möglichkeit muss gegeben sein.
Ja ich fänds auch saublöd wenn meine Rolle sterben würde, und würde vermutlich lange um sie weinen, weil ich sie echt lieb hab, aber wenn ich morgen vor die Tür gehe und mich ein Bus überfährt bin ich auch tot und hab keinen Wiederbelebungs-Knopf.

Und zum Thema Zwei-Klassen-Spieler:
Sorry falls ich mich jetzt kritisch anhöre oder jemandes Meinung entgegenspreche, aber sollte nicht genau das normal sein?
Die Menschen begeben sich freiwillig in ein Umfeld, das eigentlich erst mal nur tödlich enden kann. Vampire sind Monster! Und sollten es meiner Meinung nach auch sein. Sie sollten den Menschen überlegen sein, an Lebensalter, Talenten (Gaben) und aufgrund der schlichten Tatsache, dass sie mir "den Kopf abreisen könnten wenn sie es wolllen".
Ein Geprägter und erst recht ein Erwählter sollte sich dessen bewusst sein und sich für seine Rolle überlegen wie sie damit umgeht. Und ja, ich finde diese Gedanken sollten vor den meisten Vertretern dieser Gattung einen gewissen Respekt erzeugen.
Was nicht heißt, dass man nur kuschend in der Ecke stehen muss, sondern man sollte nach jemandem suchen, dem man evtl. wichtig genug werden kann um einen ordentlichen Platz in dieser Gesellschaft zu finden. Oder auch einfach mal zulassen, dass man gefunden wird und nicht bei allen Anspielversuchen abblocken (nur allgemeiner Hinweis, keine Kritik an jemand bestimmtem).

Ich habe jetzt drei Jahre lang eine menschliche Rolle gespielt und bin super und mit ganz viel Spielspaß mit diesem Konzept gefahren. Ganz ehrlich, ich habe mich seit ich dabei bin gewundert wie viele Freiheiten die Menschen beim TdV haben ohne dass man ihnen was tut. Ich finde es ist viel zu lange nach dem Muster gelaufen "Halt dich von den paar fern die als fieß oder gefährlich gelten, dann passiert schon nix" Vom "Vampire" kannte ich das anders und auch da hab ich trotzdem nur Menschen gespielt.

So jetzt genug von meinem Gelaber, hoffe ich hab niemanden zu sehr geärgert!


Der Beitrag wurde 1 mal editiert, zuletzt von Callisto am 30.07.2009 - 10:37.
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Cay ist offline Cay  
RE: 30.07.2009 - 11:00
Cay`s alternatives Ego
Mitglied seit 26.11.2004
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Mitglied
Forenbeiträge: 923
Zitat
Original geschrieben von Julian

Selbst ein Fass aufzumachen, Argumente vorzubringen und dann darauf hinzuweisen, dass die Diskussion ausgelutscht ist - was für manche wahr sein mag, wobei aber ein gutes halbes Dutzend Beiträge im Feedback oder hier gezeigt haben, dass sie es nicht ist - ist ... interessanter Argumentationsstil.



Keine Argumente vorgebracht...nur eigene persönliche Meinung, um hier nicht den Eindruck entstehen zu lassen, dass alle die neuste Entwicklung für gut heißen. Fässer wurden hier von anderen aufgemacht.

Inhaltlich werde ich mich wie schon 2mal gesagt, nicht weiter dazu äußern, habe aber kein Stress damit, wenn das andere tun, weil sie das Bedürfnis haben. Ich verfolge diese Diskussion sogar mit viel Interesse, denn sie zeigt mir, ob der Spielstil, der beim TdV mehr und mehr bevorzugt wird, noch immer der meine ist...oder auch nicht mehr.


Der Beitrag wurde 3 mal editiert, zuletzt von Jordis am 30.07.2009 - 11:22.
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lyra ist offline lyra  
RE: RE: 30.07.2009 - 12:47
lyra`s alternatives Ego
Mitglied seit 28.11.2004
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Forenbeiträge: 656
Zitat
Original geschrieben von Jordis
Ich verfolge diese Diskussion sogar mit viel Interesse, denn sie zeigt mir, ob der Spielstil, der beim TdV mehr und mehr bevorzugt wird, noch immer der meine ist...oder auch nicht mehr.



Schön wärszwinkern Also ich meine natürlich schön wäre es wenn diese Diskussion wirklich den weiteren Weg zeigen würde, aus Erfahrung wissen wir alle das sie das nicht wird, deswegen beteiligst du dich nicht daran, oder? Weil es nichts bringt weil wir über etwas reden das so sehr polarisiert das eine Einigung nicht möglich ist, wir können jeder unseren Standpunkt klar machen und mehr nicht.

Ausserdem reden hier wieder alle aneinander vorbei was ich sehr schade finde. Einige reden von angeblichen Forderungen der Massenschlachtung die es so nie gegeben hat, andere reden über generelle Probleme und wieder andere über den Umgang der Geprägten mit den Toden auf der Bühne... Und das alles unter einem Thema das eigentlich die Nötigkeit/Unnötigkeit von Charaktertoden diskutieren will.

Um mal meine Meinung zu äußern die vielleicht etwas... komisch klingt. M.E. waren wir mit dem TdV an einem Punkt angelangt wo sämtliche Reibungpunkte zwischen den Häusern verschwunden sind, niemand sich mehr traute etwas zu tun aus Angst eine diplomatische Beziehung zu zerstören und im Off Angst hat einen anderen Spieler zu verärgern bzw. gleich eine ganze "Front" gegen sich auf zu bringen, so wie jetztzwinkern Die sterblichen sahen keinen Grund mehr sich einem Haus anzuschließen oder Respekt zu haben. Die "menschlichen Häuser" wie Samaria werden/wurden als "erbärmlich" und schwach bezeichnet und stehen ohne Erwählte da, u.a. weil sie ja gar nicht benötigt werden. Wenn alle "Kuschelvampire" (überzogen gesagt) spielen und Menschen und Vampire zusammen saufend und gröllend an der Theke stehen ist das auch kein Wunder.
Schaut man sich die letzten Feedbacks (also der letzten Spiele) an, wird man feststellen das häufig erwähnt wird wie "TdV untypisch" der Abend war oder so hell und so fröhlich oder auch feierlich... Ich bin nicht sicher ob ich das bei einem Vampire Live ständig lesen willzwinkern Und da ist der Bedrohungsfaktor doch ganz offensichtlich erforderlich oder? Vielleicht mag man mir ja erklären wie ich das mache wenn doch alle wissen das ihnen bzw. ihren Rollen nix passieren kann?

so long Dani
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abraxas ist offline abraxas  
30.07.2009 - 17:22
abraxas`s alternatives Ego
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Um mal ein Thema zu erweitern, was Saskia anschnitt. Sie erwähnte, dass Vampire dem Menschen ja überlegen sein auf Grund von Gaben und Erfahrung, aber regeltechnisch sind sie körperlich nicht stärker. Sprich, wenn jemand meint mir am Hals zu saugen und ich will das nicht, wäre ich als Mensch durchaus in der Lage ihn wegzustoßen oder eine zu knallen, wie ich es im realen Leben auch tun würde. Wenn ich dann ne Gabe abbekomme ist das wieder etwas anderes. Nur würde ich im Spiel nicht dem andren weh tun wollen. Also steh ich dann als Mensch vor der Entscheidung einfach zu sterben oder irgendwei mich rauswinden zu wollen oder? Und als Mensch sollte in jedem Fall der Überlebenstrieb in dem Moment seinen Höhepunkt erreichen, und wenn Umstehende nicht helfen, muss ich mir wohl selbst helfen, was dann aber wieder zu einen Thema führt, was Klaus vor einer Weile man angesprochen hat: "Gewalt im Rollenspiel". Und da finde ich wird es schwer die Grenze zu finden. ich gehöre zwar zu den mit ältesten Spielern im TdV auch wenn das wohl kaum auffällt^^, dennoch habeich da keine Idee, wer hat denn da mal einen Vorschlag für mich, wei man sich da als Mensch rauswinden kann? Ich war selbst zu dem Zeitpunkt von Dominiques Tod nicht dabei, aber bei Helenas Tod stand ichrelativ nah und mir fiel keine Möglichkeit ein, jemanden in so einer Situation wegzuziehen, ohne ihm weh zu tun, wenn die Perrson sich nicht drauf einlässt, speziell wenn es eben als Mann gegen eine Frau gehen sollte. Und sorry wenn das jetzt etwas zu weit abweicht aber ich finde, das ist ein Unterthema des ganzen, denn die Gewalt von Vampiren und Gewalt gegenüber Vampiren soll ja doch auch Grusel erzeugen und es geht auch um das sterben von Charaktären.
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lyra ist offline lyra  
30.07.2009 - 18:03
lyra`s alternatives Ego
Mitglied seit 28.11.2004
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Das ist irgendwie am Thema vorbei...

Aber nur so nebenbei... wenn eh schon einer an dir dranhängt ist er nah genug als das du ihm vorher Ansagen kannst was du tun wirst. Ich zitiere Thomas: "Ich unterwerfe dich! *nix passiert* UND WEG ZIEHEN TUE ICH DICH AUCH!"
Abgesehen von sowas, wenn du jemanden an den Schultern packst und an ihm ziehst, wem soll das den weh tun? Da bekomm nicht mal ich blaue Flecke!? Ausserdem bist du auch in der Situation nah dran und kannst ein kurzes "Ich zieh mit aller Kraft an dir" zu flüstern und das dann auch tun, also vielleicht nicht mit aller Kraft...zwinkern

Wenn man in akuter Lebensgefahr ist soll schreien auch eine Sache sein oder um Hilfe rufen, betteln oder so... Manchmal soll es Zuschauer geben die genug Mut haben was zu tun und wenn nicht, haben wenigsten alle mitbekommen das da was vor sich geht...zwinkern

Aber das fällt alles schon wieder Off Topic...
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Cay ist offline Cay  
RE: RE: RE: 31.07.2009 - 09:09
Cay`s alternatives Ego
Mitglied seit 26.11.2004
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Forenbeiträge: 923
Zitat
Original geschrieben von lyra
Weil es nichts bringt weil wir über etwas reden das so sehr polarisiert das eine Einigung nicht möglich ist, wir können jeder unseren Standpunkt klar machen und mehr nicht.



Richtig !
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Daria Moreno Mendoza ist offline Daria Moreno Mendoza  
31.07.2009 - 19:42
Daria Moreno Mendoza`s alternatives Ego
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Von mir nur dies:

Ich spiele meinen Charakter in jeder Minute mit dem Bewusstsein, dass er sterben kann ( selbst wenn er Vampir ist) Auch ein gesellschaftlicher Tod ist bitter. Fast genauso bitter wie ein Charaktertod meiner Meinung nach. Außerdem ist sich mein Charakter jeder Zeit darüber klar, dass die Menschen um ihn herum sterben könnten, und dass er dafür verantworlich ist wenn sie es tun.
Mir kommt es vor dass, wenn die Spieler mehr um ihre Charaktere bangen müssen, sie wesentlich aufmerksamer und bewusster und auch aktiver spielen. Und all das finde ich sehr positiv. Eine Reike wird sich sicherlich das nächste mal gründlich überlegen ob sie hinter einem Vampir rumsitzt, und der Vampir der auf sie aufzupassen hat ebenfalls. Für mich gehört das zum Spiel und ist definitiv positiv.

Zur Hierarchie:
Die Stärken des Einen sind die Schwächen des anderen. Genau darum geht es doch? Herauszufinden was diese Schwächen sind? Auch das erfordert allerdings ein aktives und engagiertes Spiel. Du schlägst einen Vampir nicht in seiner Disziplin. Aber es gibt ja noch andere Disziplinen....
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Andre Laib ist offline Andre Laib  
31.07.2009 - 19:55
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Forenbeiträge: 101
Hast Du ein Beispiel welche Disziplinen das wären?


Der Beitrag wurde 2 mal editiert, zuletzt von Luke am 31.07.2009 - 22:35.
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Daria Moreno Mendoza ist offline Daria Moreno Mendoza  
31.07.2009 - 22:56
Daria Moreno Mendoza`s alternatives Ego
Mitglied seit 07.10.2006
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Forenbeiträge: 143
Cleverness um eine zu nennenzwinkern. Wer körperlich schwach ist muss das eben anders ausgleichen. Rhetorik wäre eine andere.
Auch Kreativität kann man als Waffe benutzen.. Wenn jeder sich auf das verlässt was er am besten kann weiß er wie gut er bewaffnet ist. Waffen.. nebenbei... Wenn du gut im Schwertkampf bist und der Vampir der dir gegenüber steht nicht.. kannst du durchaus gut aussehen. Irgendwie sowas halt.
Oh und natürlich nicht zu vergessen: Die Waffen der Frau
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