Theater der Vampire - Vampire Live Rollenspiel mit Nordic LARP Elementen -
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Gutes Rollenspiel - Persönlicher Horror
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Mercurius ist offline Mercurius  
Gutes Rollenspiel - Persönlicher Horror 06.12.2005 - 08:21
Mercurius`s alternatives Ego
Mitglied seit 25.02.2004
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Administrator


Forenbeiträge: 5901
Hallo Zusammen,

auf dem Workshop am 05.12. gab es den einhelligen Wunsch der Anwesenden (egal ob Vampirspieler oder Sterblichenspieler), das der Aspekt des persönlichen Horrors in Zukunft verstärkt werden sollte - das Vampire gefährlicher, bösartiger, vampirischer sein sollten und der Bedrohungsfaktor erhöht werden sollte.

Das ist natürlich ein heikles Thema, denn wo Vampire bedrohlich sind, gibt es auch leicht Tote und kann das zu Lasten des Spielspasses von Neueinsteigern gehen (kann - nicht muss).

Da ich dieses Thema für sehr zentral halte, starte ich diesen Thread, in dem ich zum Einen das Bewußtsein für den Faktor "Angst" wecken möchte zum Anderen wir die verschiedenen Aspekte und ihre Umsetzung im Spiel kurz anreissen können.

Ich fasse mich kurz und weise hier nur auf ein paar Punkte hin, damit auch die Nicht-Teilnehmer von gestern wissen, worum es geht.

1. Die Regiesicht - Angst ist Individuell

Aus Sicht der Regie ist "persönlicher Horror" kaum in das Spiel zu tragen (außer durch unsere Rollen) - dazu fehlen uns schlicht die Instrumente im TdV. Es geht eben um persönlichen Horror und der kann nur von jedem einzelnen Spieler ausgehen, bzw. empfunden werden - höchst individuell!

Daher liegt es in der Hand jedes Vampirspielers, seinen Vampir nicht kuschelig, sondern auch gefährlich herüber zu bringen. Ggfs. auch mal von seinen Gaben Gebrauch zu machen. Oder einem allzu aufmüpfigen Sterblichen eine Lektion zu erteilen. Die notfalls auch mal schmerzhaft, fast tödlich oder tödlich sein kann.

Gleichzeitig muss jeder Spieler eines Sterblichen diesen Faktor berücksichtigen und versuchen Angst darzustellen. Der knallharte, eiskalte, unerschütterliche Geprägte ist ein extremer Ausnahmefall. Angst zu fühlen, "Bedroht-sein" darzustellen muss man aber auch erstmal lernen.

2. Persönlicher Horror - bei Menschen und Vampiren

Persönlicher Horror funktioniert auf zwei Ebenen. Für den Vampir ist des das erkennen, zu was er geworden ist, die Erkenntnis der Unmenschlichkeit seines Daseins, der Verkommenheit seiner Seele - ausgedrückt durch die Todsünde und seine Sündenmale.

Vampire beim TdV sind unmenschlich, per Definition. Sie töten ihre Opfer in aller Regel und Erwählte und Geprägte werden unter Anderem deshalb verschont, weil sie so wertvoll sind und weil die gesellschaftliche Konvention, das Gleichgewicht des Schreckens zwischen den Vampiren oder die Etikette manchmal dagegen spricht. Das ist aber kein Freifahrtschein und das sollte jedem Geprägten durchaus bewußt werden.

Für den Geprägten und Erwählten ist es die Bedrohung, die Gefahr, die vom Vampir ausgeht. Der Sterbliche ist beim TdV dem Vampir komplett ausgeliefert - er kann sich praktisch nicht wehren. Er ist den Kräften des Vampirs in den allermeisten Fällen wehrlos ausgeliefert. Sein Leben liegt in der Hand des Vampirs - kein Sterblicher hat beim TdV eine Chance gegen einen Vampir.

Der Horror entsteht, wenn die Gefahr und Bedrohung Hand in Hand mit dem Gefühl der Faszination geht. Hier liegt der schwierige Balanceakt.

3. Das Spannungsfeld - Horror als globale Atmosphäre

Horror, Grauen, Angst sind Stimmungen, die die Atmosphäre eines Abends, der anders geplant war, jederzeit brechen können - bis hin zum "Kaputtmachen" eines Events. Sie können auch Glaubwürdigkeitsprobleme aufwerfen - wie können Sterbliche lustig weiterfeiern, wenn gerade jemand leergetrunken wurde?

Horror ist nicht gleichzusetzen mit "Töten" - aber eine Bedrohung ist nur dann echt, wenn sie auch hier und da Konsequenzen hat.

Dieses Problem ist immer schwierig und ich denke, es gibt keine pauschalen, allgemeinen Lösungen dafür - nur indiviuelle Einzefallbetrachtungen.

Man kann und könnte einen Abend unter das Stimmungsthema "Angst" stellen, aber soetwas ist kurzfristig nicht machbar und nicht einfach.

Was wir machen werden, ist ein Workshop genau zu diesem Thema - um diesen wichtigen Punkt in den Fokus der Aufmerksamkeit zu rücken - das wird einer der nächsten Workshops sein, vermutlich im Januar.

Wie seht Ihr das (gerade die, die nicht anwesend waren)?

1. Brauchen wir mehr persönlichen Horror?

2. Was ist für Euch und Eure konkrete Rolle persönlicher Horror?

3. Wie kann man das Erreichen?

4. Was kann die Regie oder die Gastgeber eines Abends tun?

5. Welche Möglichkeiten seht Ihr konkret für Euch selbst und Eure Darstellung, das umzusetzen?

6. Wie kann man mit dem Problem der Glaubwürdigkeit eines Spielabends umgehen?

Bitte fasst Euch möglichst kurz, damit es übersichtlich bleibt. glücklich


Liebe Grüße,


Mirko


Der Beitrag wurde 4 mal editiert, zuletzt von Mercurius am 06.12.2005 - 08:41.
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Mara ist offline Mara  
Persönlicher Horror 06.12.2005 - 09:15
Mara`s alternatives Ego
Mitglied seit 11.06.2004
Forenkomparse
Forenbeiträge: 88
Hi,
hier meine Meinung:


1. Brauchen wir mehr persönlichen Horror?
Ich würde mich über einen Hauch mehr Horror auch freuen, sehe dabei aber ähnliche Problemfelder wie du. Wir bewegen uns da schon auf einem schmalen Grat.


2. Was ist für Euch und Eure konkrete Rolle persönlicher Horror?
Vergangene düstere Ereignisse in der Geschichte der Rolle, die dunklen Flecken auf der Seele, die Welt der Geister, die Vorstellung, unbekannter spiritueller Kräfte, die sich nicht kontrollieren lassen.


3. Wie kann man das Erreichen?
siehe Punkt 4.

4. Was kann die Regie oder die Gastgeber eines Abends tun?
Die Gastgeber können und sollten die Atmosphäre des Abends prägen und in diese Elemente des Horror, so sie zum Haus/ zu den Gastgebern passen, einfließen lassen. Dies könnte zum einen über Musik, über Lichteffekte aber vielleicht auch über Gerüche, die subtiler Stimmungen erzeugen können, geschehen. Auch das Einbringen von "Überraschungen", sei es in Form von Spielen, kleinen Szenen, die Schreck erzeugen, von Verhaltensweisen der Gastgeber, mit denen nicht gerechnet wird etc könnte das Empfinden des persönlichen Horrors (p.H.) bereichern.
Die Regie hat bei den letzten Treffen an die Spieler Karten verteilt; diese könnten auch umgestaltet werden und als Medium des p.H. dienen: Inhalte ansprechen, die auf bestimmte Rollen zugeschnitten sind und ihnen für einen Abend auf besondere Weise zusetzen.

5. Welche Möglichkeiten seht Ihr konkret für Euch selbst und Eure Darstellung, das umzusetzen?
Ich versuche, mich vor einem Spieleabend in die dunklen Aspekte der Geschichte meiner Rolle hineinzuversetzen, sie mir bewußt zu machen. Vielleicht auch an eine spezielle Facette zu denken, sie mir auszumalen in allen Details und gleichzeitig auch einen Weg zu überlegen, wie ich diese für andere transportieren kann.

6. Wie kann man mit dem Problem der Glaubwürdigkeit eines Spielabends umgehen?
Ich hatte oben schon angedeutet, dass es günstig sei, wenn Elemente des Horror auf die jeweiligen Gastgeber zugeschnitten sind; so dass die Atmosphäre und die Glaubwürdigkeit nicht leiden müssen. Es wäre sicherlich günstig, wenn sich jedes Haus, jeder Einzelgänger etc Gedanken machten, welche Elemente sich da bei ihnen anbieten könnten. Im Grunde sollte sich da bei jedem etwas finden lassen, was auch transportiert werden kann. Zu den einen passen da eher subtile Vorgehensweisen, die anderen haben vielleicht Freude an direkteren Methoden. Der Phantasie sollten da keine Grenzen gesetzt sein.

So, ich muß nun leider zur Visite; mir meinen p.H. abholen. glücklich
Liebe Grüße,
Inga.
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Gast Franca  
Eine interessante Fragestellung 06.12.2005 - 13:58
Mitglied seit -
Account gelöscht
Forenbeiträge: -
Persönlicher Horror ... analog Deiner Frage versuche ich mich gerade ich einer sehr persönlichen Antwort gemäß meines Char. Nun, welchen Horror empfindet ein Mensch, berücksichtigt man seinen eigenen Hausnachteil, die Herkunft, Familientradition und nebenbei den Umstand, daß man die Erwählte einer Vampirin ist, deren herausragendstes Merkmal die Gier ist. Dicht gepaart mit ausgeprägtem Egoismus, Amusement gegen ihre Nicht-Existenz = alles in allem unter menschlichen Aspekten eigentlich ein komplett kaputter Typ! Von so einer Figur wurde man erwählt, gehört zu ihrem persönlichen Besitz, den sie eifersüchtig bewacht. Jede Übellaunigkeit dieser Person kann einem das Leben kosten; zumindest die vorrübergehende Gesundheit.

M.E. stumpft diese ständige Bedrohung ab, macht gefühlloser und tauber gegen den allgemeinen Horror, die Bedrohung. Ähnlich wie das Leben am Hang eines aktiven Vulkans: Entweder man gewöhnt sich dran, betont die amüsanten Seiten des Lebens und ist ständig aufs feiern aus, oder man wird verrückt, depressiv, rastet aus.

Was bleibt da noch für den "normalen" Horror übrig? Nicht viel!
Natürlich gibt es noch Schrecknisse, die allerdings sehr individuell für jeden Char sind.

Brauchen wir da wirklich noch eine extra Schicht Horror? Ich finde - nein. Wobei mir die Vorschläge von Inga (speziell Geruch) sehr gut gefallen.

So, bin gespannt auf weitere Meinungen bäh

Sandra
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Marius ist offline Marius  
Persönlicher Horror kommt von innen. 07.12.2005 - 22:22
Mitglied seit 07.03.2005
Forenzuschauer
Forenbeiträge: 6
1. Brauchen wir mehr persönlichen Horror?

Horro bedeutet Angst vor irgend etwas. Wer eine gute Vorstellungskraft hat und sich auch emotional in seine Rolle begibt, findet in seinen Sünden(malen), in der Angst vor Freiheitsverlust (durch Vereinnahmung durch ein Haus), vor dem Tod (durch versehentliches Aussaugen) und vieles mehr seinen persönlichen Horror. Wer nur durch äußere Stimulanz zum Horror kommt, ist in der Videothek in der hinterletzten Ecke zu finden, wo die ganz harten Filme und Spiele zu finden sind, weil er immer mehr abstumpft.

2. Was ist für Euch und Eure konkrete Rolle persönlicher Horror?

Da mein Charakter an die Gnade Gottes und das ewige Leben im Paradies glaubt, hat er keine Angst vor dem Tod. Marius persönlicher Horror ist es, mit anzuschauen, wie liebe Menschen immer mehr in die Verdammnis der Vampirgesellschaft abrutschen - sei es aus Gier oder kranker Faszination.

3. Wie kann man das Erreichen?

Horror ist ein Gemeinschaftsprodukt der Gastgeber und Regie auf der einen Seiten und der Gäste auf der andren Seite. Die Gastgeber und die Regie müssen einen Nährboden, ein Ambiente oder auch eine Situation erschaffen, in der Ängste angesprochen werden können. Die Nachbildung einer gemütlichen Krabbelgruppen-Kuschel-Ecke wäre die falsche Wahl. Zwar können sich die Spieler darin auch gegenseitig versuchen, in Angst und Schrecken zu versetzen, aber Regie und Gastgeber haben auch noch Möglichkeiten. (siehe nächster Punkt)
Der Gast muss etwas beitragen (deshalb Gemeinschaftsprodukt). Er muss sich auf die Gefahren, die Unsicherheiten, die Rätsel, die Grausamkeiten etc. einlassen.

4. Was kann die Regie oder der Gastgeber eines Abends tun?

Ambiente
zum Beispiel: echte Augen und echtes Hirn im Buffet auf Schloss Hardenberg, unterschwellige und seltsame Geräusche aus unbekannter Quelle, achtlos liegen gelassene Berichte von den blutigen Taten eines Hauses... (Horror-Ambiente bitte vereinzelt, unterschwellig, überraschend und rätselhaft)

Echte Bedrohungen (oder solche, die sich fast echt anfühlen)
zum Beispiel: Die count-down-Regie-Kärtchen vom angekündigten Tod; Spiel nach Art russischem Roulette; gestreute Gerüchte, die zu gegenseitiger Bedrohung Anlass geben; freiwillige Tode mancher Charaktere so aussehen lassen, als wären diese nicht geplant gewesen (auch für die Spieler); NSCs anheuern, die aus lauter Lust am Konflikt Gaben benutzen, wenn die eigenen es nicht hinreichend tun... (Echte Bedrohungen müssen nicht tödlich sein. Wenn ein Vampir einem Sterblichen sagt "Sage Lothrinus, dass er ein Heuchler ist, oder ich sauge Dich heute aus!" dann ist das eine bedrohliche Situation, aber nicht notwendigerweise tödlich.)

5. Welche Möglichkeiten seht Ihr konkret für Euch selbst und Eure Darstellung, das umzusetzen?

Aufmerksamkeit und sich auf den Horror einlassen! Ich muss wissen, was ich akzeptiere und was mich ängstigt. Dann muss ich es fühlen (wollen) und schauspielerisch ausspielen.

6. Wie kann man mit dem Problem der Glaubwürdigkeit eines Spielabends umgehen?

Alle Sterblichen, die zum Hof der Nacht immer wieder kommen, sind entweder extrem gierig (auf Macht, ewige Existenz etc.) oder ziemlich kaputt. (Oder wie in meinem Fall auf Gott vertrauend.) Welcher normale Mensch, der nicht etwas wertvolles von den Vampiren erhalten will, kommt trotzdem immer wieder freiwillig in die Todesgefahr des Hofes der Nacht zurück? Das ist so, als wenn man regelmäßig Urlaub im Irak macht.
Die Anwesenden haben also einen Pakt mit dem Teufel geschlossen und verschließen ihre Augen vor vielen Gefahren und Grausamkeiten. So ist es auch glaubwürdig, wenn am Hof der Nacht die wiederholt anwesenden Gäste die Morde und Vampirerschaffungen hinnehmen. (Nur die unvorbereiteten Neulinge können das große Zittern bekommen.)
Bei Vampiren ist der Verdrängungseffekt noch dadurch verstärkt, dass sie nur durch das Erschaffen zu vieler Nachkommen Schaden nehmen können. Wenn ein Vampir keine menschlichen Werte hat und keine Nachkommen schafft, was hat er dann noch zu fürchten (im Spiel)?

sorry, wurde doch länger (wie immer)
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Eleonore ist offline Eleonore  
08.12.2005 - 01:37
Eleonore`s alternatives Ego
Mitglied seit 31.08.2005
Forenhauptdarsteller
Mitglied
Forenbeiträge: 220
Hallo!
Ich kann zwar als ziemlicher Neuling nicht soviel zu dem Thema sagen, da ich nur einen Abend bisher erlebt habe, aber ich versuch es trotzdem mal.

1. Brauchen wir mehr persönlichen Horror?

Hier ist wohl die Frage, was genau persönlicher Horror für einen bedeutet und von was dieser ausgeht. Aber gegen etwas ordentlichen Nervenkitzel hat wohl niemand etwas einzuwenden.

2. Was ist für Euch und Eure konkrete Rolle persönlicher Horror?

Die größte Angst für Valerie ist es einfach nur für irgendwelche Zwecke benutzt und dann fallengelassen zu werden aber auch gleichzeitig die Kontrolle über die Faszination zu verlieren und alles mit sich geschehen zu lassen.

3. Wie kann man das Erreichen?

Da es individuelle Ängste sind, ist es wohl kaum machbar auf jede Art von Angst persönlich einzugehen.

4. Was kann die Regie oder die Gastgeber eines Abends tun?

Durch entsprechende Musik, düstere Umgebung und Stimmung erzeugende Ereignisse. Auch die Idee über Kärtchen etwas pesönlichere Ängste ins Spiel zu bringen finde ich gut.

5. Welche Möglichkeiten seht Ihr konkret für Euch selbst und Eure Darstellung, das umzusetzen?

Auf Tode bzw. Morde besser eingehen und sich mehr Gedanken darüber machen, was da eigentlich grade geschehen ist. Auch sich vor Beginn des Abends besser vor Augen führen, dass man selbst noch Mensch und damit gefährdet ist. Bewusster nach Schutz suchen.

6. Wie kann man mit dem Problem der Glaubwürdigkeit eines Spielabends umgehen?

Wenn bewusste Szenarien inszeniert werden, sollten sie trotz allem zum entsprechenden Gastgeberhaus passen. Kein Horror um des Horrors Willen und die ganze Stimmung ist danach im Eimer. Vampirspieler sollten sich ihres "Status" bewusst sein und ihn ausspielen, soweit es der Rolle entspricht. Und wir Menschen sollten versuchen die Angst so wie sie unsere Rolle empfindet auch rüber zu bringen.

Ich hoffe das ist jetzt nicht zu lang und nicht zu viel gelabert von jemand der eigentlich noch nicht so viel drüber sagen kann glücklich
Lieber Gruß
Saskia
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Erich Miles ist offline Erich Miles  
08.12.2005 - 08:14
Erich Miles`s alternatives Ego
Mitglied seit 03.09.2004
Forenregieassistent
Forenbeiträge: 377
Hallo zusammen,

dann möchte ich auch mal meinen persönlichen "Senf" dazugeben... zwinkern

Ich kann in diesem Zusammenhang nur von meiner Rolle ausgehen, die ich mir aufgebaut habe und die natürlich auch eine Art von persönlichen Horror hat. Allerdings einen ganz anderen und diffizileren als viele andere haben.

Da Tsurugi von einem Samurai unterrichtet wurde, wurde er auch dazu erzogen, das der Tod allgegenwärtig ist und das man stets damit rechnen muss, ja, das dieser ein Teil des Lebens ist...

Bei dem Film "Party Animals" gab es einen Spruch, der dazu gut passt:

"Nimm das Leben nicht so schwer, Du kommst eh nicht lebend dabei raus" (oder so ähnlich)

Das ist auch die Einstellung des Tsurugis gewesen, das er eines Tages sterben wird und wenn ein anderer gestorben ist, das dessen Zeit heran war. Er hat es als gegeben hingenommen und eventuell demjenigen insgeheim eine gute Reise gewünscht, aber es ist kein Horror für ihn. Ebenso, als er "gestorben" ist und zu AiDo wurde, war der Tod nicht das Problem, damit kam er zurecht, er war eher fasziniert, das es auf einmal doch weiterging.

War Tsurugi noch bemüht Kämpfen und Konflikten aus dem Weg zu gehen, nicht weil er Angst vor dem Tod hatte, sondern weil er das Gefühl hatte noch gebraucht zu werden, so verhält sich ein AiDo nun ganz anders. In dem Bewusstsein, bereits Tod zu sein. Darum funktioniert für diese Rolle, wie übrigens wahrscheinlich auch für die Rollen des Hauses Sei-i-tai-jin, nicht der Horror um Tod und Bedrohung, weil die "Ausbildung" bzw. die Erziehung dies nicht zulassen, bzw. verdrängt haben.

Mein persönlicher Horror liegt auf einer ganz anderen Ebene, die man nicht so einfach Ambiente- Technisch oder mit ein paar Toden aufbauen kann. Nämlich, das man versagt, das man seinen Auftrag nicht erfüllen kann und das man sein Gesicht verliert... das sind eher die Art Horror, die für Japanisch erzogene Wesen wichtig sind. Allerdings kommt da wieder bei AiDo der "Europa" Faktor hinzu, der ihm erlaubt, sich trotzdem dazu herzugeben, als "Unterhalter" von anderen einen Teil seines Gesichtes "zu verlieren"... was er allerdings eher als einen Teil seiner Maske nach Aussen ansieht.

Um also das ganze noch einmal zusammenzufassen. Mit dem derzeitigen "Horror" wird man bestimmte Rollen nicht aus der Reserve locken. Wenn man das will, muss man sich mit den Rollen und Denkweisen der Rollen auseinandersetzen und ein "spezielles Scenario" aufbauen, das für jeden Individuell das Erlebniss "Horror" aufbaut. Meiner Meinung nach gibt es soviele verschiedene "Horror" wie es Spieler gibt und ich bin mir nicht sicher, ob wirklich nur die Regie auf den entsprechenden Spieler eingehen sollte und in der Form von Zettelchen den Horror aufbauen sollte, oder ob nicht jeder einzelne, seiner Rolle entsprechend, versuchen sollte, auf seinen Gegenüber einzugehen.

PS: Auch da habe ich mir selbst ein Handicap in die Rolle gelegt... AiDo heisst übersetzt soviel wie der "Weg der Liebe/Hamonie". Somit werde ich wohl eher dafür sorgen (in meiner Rolle) das anderen die Angst genommen wird, anstatt diese zu vertiefen... also bin ich eigentlich in dieser Situation kontraproduktiv und möchte mich deshalb dafür schon mal entschuldigen... [verbeugt sich]grosses Lachen
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Ansgar vanMaris ist offline Ansgar vanMaris  
Unsichtbare Gefahr 08.12.2005 - 08:43
Ansgar vanMaris`s alternatives Ego
Mitglied seit 03.04.2005
Forenstatist
Forenbeiträge: 24
1.Brauchen wir mehr persönlichen Horror?

Ob jemand persönlichen Horror braucht oder nicht, sollte jeder schon bei der Erschaffung seines Charakters entschieden haben. Allein die Vorgeschichte gibt doch schon wieder, wie ängstlich die Rolle ist. Ich denke nicht, dass es daher wünschenswert wäre, eine künstliche Erhöhung im Spiel zu erzwingen. Wenn ein Charakter so angelegt wurde, dass er Tod und Grausamkeiten aufgrund seiner Vergangenheit als normal hinnimmt oder sogar als Unterhaltung ansieht, wie sollte für diesen Charakter eine Steigerung des persönlichen Horrors aussehen? Ich denke ein Versuch diese noch zu erhöhen würde das Spielgeschehen erheblich stören, vor allem in Bezug auf noch empfindungsfähige Charaktere. Der persönliche Horror ist daher ein rein individuelles Merkmal und sollte das auch bleiben.

2. Was ist für Euch und Eure konkrete Rolle persönlicher Horror?

Mein Charakter hat aufgrund seiner Vergangenheit und seiner Ausbildung ein gesundes Verhältnis zum Werden und Vergehen allen Lebens und daher keine Angst vor dem Tod. Allerdings ist auch er, wie jeder gesunde Mensch nicht darauf erpicht, frühzeitig mit dem Tod würfeln zu müssen und hängt daher an seinem Leben, zumindest solange es seinen Vorstellungen von sinnvollem Sein entspricht. Der persönliche Horror liegt für diesen Charakter daher eher im möglichen Verlust. Dem Verlust an Menschlichkeit, an Romantik und letztendlich der Hoffnung des Glaubens an das Edle der menschlichen Seele. Kann es einen größeren persönlichen Horror geben als die Gefahr sich selbst zu verlieren? Auch wenn dies in mehreren Schritten geschieht, so führt doch jeder der Hoffnungslosigkeit näher bis hin zum endgültigen Todesschrei der Seele.

3.Wie kann man das Erreichen?

Ich denke aufgrund der unterschiedlichen Vorstellungen von Horror, ist das einfachste Mittel Horror zu erzeugen, die klassischen Urängste in irgendeiner Form anzusprechen. Was bietet uns da der Standardhorrorfilm als Vorlage? Zum einen das Umfeld mit allen sichtbaren Komponenten. Wir haben am Hof der Nacht Vampire in hübschen Kostümen – kein Grund sich zu fürchten, eher ein befremdendes Element für einen Menschen der heutigen Zeit das vielleicht neugierig aber nicht ängstlich stimmt. Daher muss ein Umfeld her, dass im krassen Gegensatz zu diesem mehr oder minder vertrauten Anblick steht. Sprich, die kalte Schlossathmosphäre mit langen kahlen Steingängen, bedrohlichen Waffen, strengen Gesichtern irgendwelcher Ahnengalerien oder der nette Hauptfriedhof von nebenan mit Grabsteinen und Nebel. Sicherlich schwer umzusetzen für den Hof der Nacht. Somit können wir nur sehr beschränkt mit Umgebungseffekten die gewünschte Stimmung erreichen. Zum anderen gibt es den subtilen Horror erzeugt durch das Unbekannte, das Spielen mit der Angst vor dem, was man nicht sehen, greifen ja begreifen kann. Und hier kommt die große Stunde des subtilen persönlichen Horrors für alle Charaktere. Ich denke, wenn es gelingt Unsicherheit, sei es durch Geräusche oder Täuschungen welcher Art auch immer (kann auch auf einfachen Fehlinformationen fußen) zu erzeugen, ist das die halbe Miete. Die andere Hälfte ist der Verlust der gewohnten Realität, des Vertrauten und Gewohnten. Alles das, was Zweifel am eigenen Verstand erzeugt ist ein Horror, dem sich niemand entziehen kann. Auch Gefahren die man nicht sieht, denen man daher nicht willentlich ausweichen kann sind ein gutes Element. Vampire wurden nicht umsonst oft mit Krankheiten wie der Pest und deren Überbringern, den Ratten, in Zusammenhang gebracht. Das Element des Verlusts der körperlichen Unversehrtheit ist in unserem Falle leider kein Angstelement des Vampiranteils und daher für diesen nicht geeignet.

4. Was kann die Regie oder der Gastgeber eines Abends tun?

Da die äußeren Gegebenheiten, wie schon oben angesprochen nur einen sehr begrenzten Spielraum bieten, der übrigens bisher immer sehr gut ausgefüllt wurde, muss das Subtile den Schwerpunkt des Horrors bilden.

Die permanente unterschwellige Lebensbedrohung ist zumindest für den menschlichen Anteil ständig vorhanden und muss meiner Meinung nach nicht verstärkt werden. Einzig vielleicht das Erinnern daran ist ein Element der Regie das gut eingesetzt werden kann, wie schon von Marius, mit dem Wunsch nach echten Bedrohungen angemerkt. Für den vampirischen Anteil wäre hier ein Analogon das Aufzeigen drohender wenn nicht sogar unausweichlicher Hadestänze.
Für alle Charaktere sowohl vampirisch als auch sterblich sollte der Schwerpunkt der Horrorerzeugung das im Spiel mit dem Nichtwissen resultierend in Unsicherheit und daraus erzwungenen existenziellen Entscheidungen liegen. Hierfür eignen sich von Seiten der Regie, Gerüchte über Bedrohungen, Verschwörungen, als auch Elemente die am Verstand zweifeln lassen. Die Regie könnte zum Beispiel den beginnenden Wahnsinn eines Charakters inszenieren, indem sie ihn Stimmen hören lässt, oder andere Einbildungen vorgibt. Besessenheit ist auch wirksam, weil sie befremdlich auf die Umgebung wirkt, hierbei sollte aber auch zum Ausdruck kommen, dass diese jeden erreichen kann, unkontrollierbar ist und nicht nur zur Befriedigung der Schaulust dient. Kurz, nicht greifbare Gefahren, die jeden Treffen können, seien es Vampire oder Menschen, können recht einfach von der Regie inszeniert werden.
Der Gastgeber könnte hier ebenfalls eine Rolle spielen, denn warum sollte diese/r seltsame Besessenheit/Wahnsinn nicht seinem Haus bekannt sein, wird er eventuell bewusst eingesetzt um sich Vorteile zu verschaffen? Wer spielt gegen wen? Hier ist auch der Einsatz von NSCs möglich.

5. Welche Möglichkeiten seht Ihr konkret für Euch selbst und Eure Darstellung, das umzusetzen?

Nur durch eine Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle kann dies umgesetzt werden. Wenn man sich der Ängste seines Charakters bewusst ist und diese verinnerlicht, spielt man den Horror auch authentisch, so er einem begegnet.

6.Wie kann man mit dem Problem der Glaubwürdigkeit eines Spielabends umgehen?

Dazu müsste erst geklärt werden, ab wann ein Spielabend unglaubwürdig ist.
Die Regeln schreiben vor dass Vampire unverwundbar sind und sich von Sterblichen ernähren, während die anwesenden Menschen allen Gefahren hilflos ins Auge blicken und jederzeit mit dem eigenen Tod rechnen müssen. Von daher ist es schon wenig glaubwürdig, dass es überhaupt zu einem Spielabend kommt. Eine Glaubwürdigkeit kann daher nur entstehen wenn die gegenseitigen Interessen diese Gegebenheiten rechtfertigen, wie es schon Marius andeutete. Doch da diese Interessen wohl mindestens so vielseitig sind, wie es Charaktere gibt, kann man daher auch keine allgemein gültige Aussage oder gar Maßnahme abgeleitet werden, die Glaubwlürdigkeit, in Bezug auf die Motivation der Interaktion von Sterblichen und Vampiren, verstärkt oder verringert. Wie glaubwürdig ein regelmäßiges Treffen der Vampire ist? Nun, da kann man wohl Neugier, Machtstreben und ausgeprägten Narzissmus als typische höfische Motivation nennen. Inwieweit diese Punkte vom jeweiligen Gastgeberhaus gefördert oder gar gefordert werden muss jedes Haus selbst und damit über seine eigene Glaubwürdigkeit entscheiden.
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Gast Santiago  
08.12.2005 - 09:06
Mitglied seit -
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Ich fasse mich kurz, da das meiste was ich sagen will bereits gesagt wurde und keinen endlose Wiederholungen interessieren.
Es ist eine schwere Gratwandlung zwischen verschiedenen Extremen, ein fast unmöglicher Balanceakt, der durch unterschiedliche Wünsche verschiedener Spieler absurd unmachbar wird.
Wir können uns nur alle gemeinsam bemühen und dadurch einen gemeinsamen Weg finden - Frank (Marius) hat Recht, dass man bei der eigenen Rolle anfangen muss statt die Verantwortung für den Horror auf sie Regie/Gastgeber abzuschieben.
Aber zu dem Thema wird es sehr bald Workshops geben, die hoffentlich ebenso zahlreich besucht werden wie die ersten, das Spiel kann davon nur profitieren.
Zuletzt will ich kurz zu einem Vorschlag etwas sagen, der hier zwei Mal angesprochen wurde:
NSC´s.
Das Thema wurde schon immer beim TdV diskutiert und es herrscht bei der Mehrheit die Meinung, dass wir NSCs weder brauchen noch wollen - und falls doch, dann nur der Ambiente wegen (sehe Tsagaan Tsar) und nicht wegen Plots und Tötungen.
Das letzte was gutes Spiel braucht ist das STAR TREK Classic Serien-Phänomen:
Todesopferrollen - sobald ein neues, noch nie gesehenes Gesicht in einer Episode auftauchte, mit Namen angesprochen wurde und irgendwie mit etwas Hintergrund angesprochen wurde wussten alle Zuschauer, dass die Rolle noch in dieser Episode stirbt...
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Gast josephyne  
offensiver spielen 08.12.2005 - 12:39
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Forenbeiträge: -
auch ich habe mir zu diesem thema so meine gedanken gemacht und möchte sie hier kund tun.
ich persönlich empfinde, daß nicht nur dinge, die mit töten im zusammenhang stehen "horror" sind. nervenkitzel, erhöter puls und herzrasen sind (wenn nicht wollend erzeugt verwirrt)) z.bsp. mein persönlicher horror. mir ist aufgefallen, daß viele dinge heimlich oder in einer ecke oder einfach zu leise geschehen. meine rolle konnte somit an einigen "taten" garnicht teilhaben. also berührten sie mich nicht und der horror hielt sich somit in grenzen. offensiveres spielen würde mir sehr gefallen. heißt: das charaktere "lauter" angesprochen werden. das wichtige gespräche von mehr spielern mitbekommen werden. viele von uns sind (noch) keine langzeit-super-schauspieler und empfinden es, von jetzt auf gleich, im mittelpunkt zu stehn ohne zu wissen was passiert bestimmt als bedrohlich/beängstigend ?!?! wenn ich allerdings in einer kleinen ecke um etwas gebeten werde wirkt es anders auf mich. auch fände ich es für den persönlichen horror spanndender, wenn ich nicht das gefühl hätte, mir kann ja nix passieren, weil ich bin ja wichtig. warum kann man nicht auch mal ´nen geprägten "beseitigen", wenn er zu frech wird. mit diesem gefühl im nacken, könnte man sicher auch arbeiten glücklich ich finde aber auch einige anregungen von marius recht gut. z.bsp. auch das, was nsc betrifft. da ja sowieso immer neue spieler hinzukommen, kann man nicht sofort ausmachen, wer nun neuer oder nsc ist. und diese könnte man doch mal geziehlt darauf ansetzen angst zu machen oder auch nur jemanden(vampir) zu zwingen aus seiner rolle zu fallen. wenn der vampir sich dann irgentetwas "nettes" für ihn einfallen lässt, wäre das auf jeden fall eine gute botschaft, für alle die sich vielleicht zu sicher fühlen...(wie gesagt, es kann ja auch ein geprägter sein, der da grad fällt)

okay, reicht.
lena
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lyra ist offline lyra  
ich auch! 08.12.2005 - 15:02
lyra`s alternatives Ego
Mitglied seit 28.11.2004
Forenregieassistent
Mitglied
Forenbeiträge: 656
Hallo, erstmal „Daumen hoch“ begeistert für Frank und Adam! Die beiden haben fast alles gesagt was ich sonst von mir gelassen hätte... Bleibt euch nun erspart, bis auf diese Punkte hier, auch auf die Gefahr der Wiederholung! Sry, Adam!


Brauchen wir mehr persönlichen Horror?
Ich weiß nicht, das sollte doch jeder für sich selber machen. Wenn man mal, als Mensch, über die Natur der Vampire nachdenkt und dann sieht und hört wie sie sich über „zivilisiertes“ Verhalten äußern... Ist das nicht Horror genug? Und ist es nicht die Einstellung des jeweiligen die eine Situation zu purem Horror machen oder eben nicht?

Was ist für Euch und Eure konkrete Rolle persönlicher Horror?
Eine, wie ich finde, schöne divinition zum Thema, aus einem Cthulhu Teaser...

Horror
Angst gemischt mit Abscheu, eine Empfindung, die nicht alleine
von einer Gefahr herrührt, sondern zusätzlich auch von dem
Eindruck,daß diese Gefahr irgendwie extrem unnatürlich oder
pervers ist, wodurch sich ein Gefühl des Bösen einstellt.

Ein konkretes Beispiel zu meinem eigenen Char. Auf dem TT hatte ich eine nette Unterhaltung mit Nina aka Tatjana, sie hat es geschafft mich total zu verunsichern und zwar so stark, das ich anfing zu stottern... Sie schlich wie eine Katze immer um mich herum, war immer darauf bedacht in meinem Rücken zu sein und „taxierte“ meinen freiliegenden Hals! Das war für mich persönlich Horror! In diesem Moment habe ich mich wirklich wie ein potenzielles Opfer gefühlt.

Wie kann man das Erreichen?
Sich ein bisschen mit der Situation seines Charakters beschäftigen, sich klar vor augen führen wie man selber auf diese „in der Höhle des Löwen“ Situation reagieren würde... Für mich persönlich reicht das vollkommen!

Gruß Dani
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Theater der Vampire - Vampire Live - von M. Schroeder
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